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Weiterhin französische Spezialitäten auf dem Wiesenmarkt - Erbacher Partnerschaftsverein PEP vertritt Pont-de-Beauvoisin im Europäischen Dorf

Erbach. In diesem Jahr ist die Betreuung des Wiesenmarkt-Stands von Pont-de-Beauvoisin im Europäischen Dorf durch französische Vertreter erstmals nicht möglich. Allerding hat sich jetzt eine Lösung für das Problem ergeben: Auf Initiative engagierter Erbacher Bürgerinnen und Bürger wird nun das Angebot durch den örtlichen Partnerschaftsverein Erbach/Pont-de-Beauvoisin (PEP) aufrechterhalten.

 

Angefangen hatte alles in den achtziger Jahren mit einem kleinen Spezialitäten-Stand der französischen Partnerstadt Pont-de-Beauvoisin auf dem Erbacher Wiesenmarkt. Nachdem die anderen Partnerstädte Erbachs hinzugekommen waren – Ansião, Jicin und Königsee -, feierte 1994 das „Europäische Dorf“ Premiere auf dem Wiesenmarkt, damals noch in einem anderen Bereich des Marktes. 2002 erfolgte der Standortwechsel an den jetzigen Platz hinter dem Riesenrad.

 

Für Pont-de-Beauvoisin bewirtschaftete bisher der französische Partnerschaftsverein „Jumelage Erbach/Pont-de-Beauvoisin (JEP)“ den Stand. Angeboten werden dort französische Spezialitäten wie Wein, Nüsse, Salami und Käse. Alle Arbeitsstunden (Aufbau, Verkauf, Abbau, Anlieferung usw.) erledigen die Vereinsmitglieder unentgeltlich und in ihrer Freizeit. Der Erlös fließt in die Partnerschaftsarbeit zwischen Erbach und Pont-de-Beauvoisin.

 

Gestiegene Anforderungen im Beruf, ein verändertes Freizeitverhalten sowie der altersbedingte Schwund der ehrenamtlich Aktiven – all das machte es dem französischen Partnerschaftsverein zunehmend schwerer, den Betrieb des französischen Stands aufrechtzuerhalten. Nur durch die tatkräftige Unterstützung des Erbacher „Partnerschaftsvereins Erbach/Pont-de-Beauvoisin (PEP)“ mit freiwilligen Helfern konnte der Betrieb zuletzt aufrechterhalten werden. Ende letzten Jahres verkündeten Vertreter des JEP, dass für 2019 erstmals keine Standbesetzung für das Europäische Dorf gefunden werden konnte, die endgültige Bestätigung erfolgte im März dieses Jahres.

 

Im Rathaus und im zuständigen Ausschuss für Städtepartnerschaften wurden daraufhin unterschiedliche Ideen zum Umgang mit dieser Situation entwickelt. Die Bandbreite der Einfälle reichte von einer Besetzung des Standes durch Erbacher Vereine über die Besetzung mit Vertretern des schottischen Partnerkreises des Odenwaldkreises (Falkirk), bis hin zu einer optisch ansprechenden Gestaltung der Fläche mit weiteren Sitzplätzen. Außerdem boten zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Erbach und Umgebung ihre ehrenamtliche Unterstützung an, um den französischen Stand in seiner jetzigen Form beizubehalten.

 

Angetrieben durch so viel Tatendrang, beschloss Erbachs Partnerschaftsverein PEP in seiner Mitgliederversammlung Mitte April, den französischen Stand in Eigenregie zu betreiben. „Wenn unsere französischen Freunde in diesem Jahr diesen organisatorischen Kraftakt nicht selbst leisten können, dann übernehmen wir gerne die Aufgabe in ihrem Namen“, so PEP-Vorsitzende Dominique Bonniot-Löw. Was in der Mitgliederversammlung ausdrücklich betont wurde: Besucher aus Pont-de-Beauvoisin sind natürlich nicht nur vor, sondern auch hinter dem Tresen weiterhin gern gesehene Gäste, wenn daran Interesse besteht.

 

Auch bei der Stadt Erbach kam der Vorstoß des Partnerschaftsvereins Erbach/Pont-de-Beauvoisin (PEP) sehr gut an. „Es ist erstaunlich, dass die Mitglieder des JEP diese Aufgabe über Jahrzehnte hinweg geleistet haben und erst jetzt, nach so langer Zeit, erstmals keine Standbesetzung möglich ist. Noch erfreulicher ist, dass der Stand in diesem Jahrdurch das Engagement des Partnerschaftsvereins und zahlreicher Unterstützer in Erbacher Eigenregie betrieben werden kann. Dies zeigt, wie gut der Zusammenhalt zwischen unseren Städten funktioniert“, freut sich Erbachs Bürgermeister Dr. Peter Traub.

 

In Erbach ist man zuversichtlich, dass im nächsten Jahr wieder genügend Freiwillige aus Pont-de-Beauvoisin anreisen werden und der Standbetrieb wieder durch französische Vertreter erfolgen kann.

 

Wer die Städtepartnerschaft zwischen Erbach und Pont-de-Beauvoisin, sei es aktiv oder passiv, unterstützen möchte, kann sich an den Partnerschaftsverein Erbach/Pont-de-Beauvoisin, Vorsitzende Dominique Bonniot-Löw, Pestalozzistraße 22, 64711 Erbach, wenden. Ansprechpartner für die Städtepartnerschaften im Rathaus Erbach ist Sebastian Back, Telefon 06062 64-23, E-Mail: sebastian-back@erbach.de

 

(24.04.2019)

Ortsbeirat Lauerbach tagt

Erbach. Am Mittwoch, 8. Mai 2019, findet um 20:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Lauerbach, Elsbacher Weg 2, eine Sitzung des Ortsbeirates Lauerbach statt.

 

Tagesordnung:

 

1.

Begrüßung und Bericht des Ortsbeirats

2.

Kenntnisnahme von Bauanträgen

3.

Veranstaltungen 2019

4.

Dorfgemeinschaftshaus

5.

Anfragen und Mitteilungen

 

Die Sitzung ist öffentlich und die Bevölkerung herzlich eingeladen, als Zuhörer daran teilzunehmen.

 

Bernd Neumeuer

Ortsvorsteher

 

(18.04.2019)

Ortsbeiratssitzung Günterfürst

Erbach. Am Dienstag, 07. Mai 2019, 20.00 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Günterfürst im Gasthaus „Zum Deutschen Haus“, Haisterbacher Straße 11, statt.

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Bericht des Ortsbeirats

2. Kenntnisnahme von Bauanträgen

3. Anfragen und Mitteilungen

 

Die Sitzung ist öffentlich und die Bevölkerung herzlich eingeladen, als Zuhörer daran teilzunehmen.

 

Heiko Rabenstein

Ortsvorsteher

 

(16.04.2019)

„Erbach in Bewegung“ - Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts

Projektgruppe hat Arbeit aufgenommen, online-Befragung folgt!

 

Erbach. „Wir können stolz auf unsere Stadt sein“, so ein Mitglied der Projektgruppe, die ihre Arbeit aufgenommen hat. Das bezieht nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf das bürgerschaftliche Engagement. Die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts zusammen mit der Bevölkerung nimmt Fahrt auf. Bürgermeister Dr. Traub freut sich, dass sich über 550 Bürgerinnen und Bürger auf Befragung hin beteiligt haben und über 2.000 Ideen, Anregungen und Wünsche formuliert wurden. Hinzu kommen zahlreiche Rückmeldungen von ortsansässigen Firmen und von Vertretern verschiedener Erbacher Institutionen.

 

Die aus diesen Informationen heraus entwickelte Vision mit den zahlreichen Maßnahmevorschlägen wurden der Projektgruppe zur Diskussion gestellt. Die Vertreter von unterschiedlichen Gruppierungen, u.a. der Vereine, Politik, Unternehmen, Handel und Gewerbe, Tourismus, Senioren, Barrierefreiheit, Jugend, Kultur und Bürgerschaft, erörterten in kleinen Arbeitsgruppen zusammen mit den Vertretern der imakomm Akademie sehr intensiv die Ideen für Maßnahmen aus der Bürgerschaft (sortiert nach den Themenfenstern) und überprüften sie im Hinblick auf deren Relevanz und Umsetzbarkeit mit Blick auf die Vision „Erbach – die lebendige Stadt“.

 

Lebendig soll es auch weitergehen, und der Wunsch besteht, dass sich möglichst viele Menschen mit der Thematik auseinandersetzen und eine Leidenschaft für ihre Heimatstadt entwickeln, das heißt „für ihre Stadt brennen“, so wünscht es sich ein Teilnehmer des Abends.

 

Daher werden die von der Bürgerschaft genannten Maßnahmen unter www.soscisurvey.de/Massnahmen_fuer_erbach/  ab Donnerstag (18.4.) online gestellt. Die Bürger erhalten damit die Gelegenheit, sich einen Überblick über den gesamten Maßnahmenkatalog zu verschaffen und eine Gewichtung vornehmen. Das Ergebnis wird dann erneut in einer Sitzung der Projektgruppe im Mai besprochen.

 

(12.04.2018)

Während der Bauarbeiten in der Erbacher Hauptstraße: Geänderte Einbahnstraßenregelung im unteren Abschnitt

Erbach. Für die Zeit der Baumaßnahmen in der oberen Erbacher Hauptstraße ist die bisherige Einbahnstraßenregelung im unteren Abschnitt (parallel zur Mümling) aufgehoben worden und gilt jetzt für die umgekehrte Richtung: Ab sofort ist dieser Abschnitt Einbahnstraße in Richtung Werner-von-Siemens-Straße, die sich – als Erbachs zweite Hauptgeschäftsstraße - dadurch für den Autoverkehr von der B 45/Jahnstraße her leichter erreichen lässt.  

 

(10.04.2019) 

Stimmig und würdig: Nun erinnert ein "neuer alter"Gedenkstein auf dem Erbacher Friedhof an den großen Elfenbeinschnitzer Otto Glenz. Sehr zufrieden mit der Arbeit von Bildhauer Roland Heim (links) zeigen sich Horst Anthoni (Mitte), Vorsitzender des Historischen Vereins Erbach e.V. (der Verein gab den Anstoß zu diesem Projekt) sowie Ulrich Godenschweger vom städtischen Kulturamt. (Foto: Stadt Erbach)

Würdige Erinnerung an Otto Glenz

Auf dem Erbacher Friedhof steht nun ein Gedenkstein für den Altmeister der Elfenbeinschnitzerei

 

Erbach. Er war wohl der bedeutendste Erbacher Elfenbeinschnitzer am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Otto Glenz (1865-1948). In seiner Werkstatt in der oberen Hauptstraße - heute Nr. 32 - entstanden so anmutige Figuren wie die beiden Jugendstilelfen, die neben anderen herausragenden Werken von ihm im Deutschen Elfenbeinmuseum im Gräflichen Schloss ausgestellt sind. 

 

Da der Stein der früheren, mittlerweile aufgelösten Grabstelle der Familie Glenz auf dem Erbacher Friedhof nicht konserviert werden konnte, kamen der Historische Verein Erbach e. V. und die Kreisstadt überein, einen künstlerisch gestalteten Gedenkstein für Otto Glenz anfertigen zu lassen. Dieser hat jetzt seinen Platz in dem umgitterten Geviert gefunden, das auf dem Erbacher Friedhof für die Grabmale namhafter Persönlichkeiten bestimmt ist.

 

Der Bildhauer Roland Heim, bekannt für seine feinfühlige Grabmalgestaltungen und mit Firmensitz in Erbach und Michelstadt, entdeckte nach gezielter Suche einen aufgegebenen Grabstein aus der Zeit um 1900. Schnell war man sich darüber einig, dass dessen elegant-schlichte Form und historische Patina sehr viel besser zu dem Fin-de-Siécle-Künstler Otto Glenz passe als eine Neuanfertigung. Heim frischte den Stein sorgfältig auf, erstellte die Fundamentarbeiten und versah ihn in Anlehnung an eine englische Schreibschrift mit der Inschrift: „Otto Glenz /11.4.1865 – 3.3.1948 / Altmeister der Erbacher / Elfenbeinschnitzerei“.

 

Im Beisein von Horst Anthoni, dem Vorsitzenden des „Historischen Vereins für die Kreisstadt und die ehemalige Grafschaft Erbach e.V.“ (Mitte), und dem städtischen Kulturbeauftragten Ulrich Godenschweger (rechts) legte Roland Heim (links) nach der Aufstellung des Steins die „letzte Hand“ an sein Werk, das nun eine würdige Erinnerung an den großen Erbacher Elfenbeinkünstler darstellt.

 

Unter dem Straßenschild „Otto-Glenz-Straße“ an der Werner-Borchers-Halle, die bis 2015 das Deutsche Elfenbeinmuseum beherbergte, ist bereits vor längerer Zeit ein Zusatzschild mit einer Namenserläuterung angebracht worden; auch dies hatte der Historische Verein angeregt. 

 

(08.04.2019)

     

Die beiden Jugendstilelfen, ein Hauptwerk von Otto Glenz (1865-1948), sind heute im Deutschen Elfenbeinmuseum im Gräflichen Schloss ausgestellt. (Foto: www.lebensform.net)
Die Werkstatt-Galerie „Lehm und Feuer“ informiert über den traditionellen Lehmofenbau, verbunden mit moderner Technik. Im Atelier von Kerstin Kutschbach-Löffler werden Objekte, Bilder und Skulpturen in Holz und Keramik präsentiert. (Foto-© Silke Hable)
Gästeführerin Brigitte Dieffenbach erklärt den Teilnehmern die Arbeitstechniken der Zimmerleute beim Fachwerkbau. (Foto-©: Andreas Dieffenbach

„Wandergesellin auf der Walz“

Das Fachwerk und der Zimmererberuf

 

Erbach. Eine Blütezeit des Zimmererhandwerkes war das Mittelalter, aber auch heute legen die Zimmerleute regional noch sehr viel Wert auf ihre Traditionen. So sollen die Gesellen auf der Walz (Wanderjahre) vor allem neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen sowie Lebenserfahrung sammeln.

 

Bei einem Rundgang durch Erbachs historisches „Städtel“ mit seinen Fachwerkhäusern lernen die Teilnehmer nicht nur die Bedeutung dieses Berufszweigs kennen, sondern erfahren auch viel Interessantes und Wissenswertes über die Erbacher Stadtgeschichte.

 

Die Führung findet am Freitag, 26.04., statt. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr vor der Touristik-Information am Marktplatz. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt die Touristik-Information Erbach unter Telefon 06062-6480, E-Mail: tourismus@erbach.de, entgegen.

 

(02.04.2019)

 

Dieser Blick wird sich demnächst anders ausnehmen: Der obere Abschnitt der Erbacher Hauptstraße, dem eine gründliche Erneuerung bevorsteht. (Foto: Stadt Erbach)

Beginn der Bauarbeiten in Erbachs oberer Hauptstraße

Erbach. Am Montag, 8. April, geht es los: Der Startschuss für die umfassende Erneuerung der Erbacher Hauptstraße fällt! Für den Abschnitt ab der Einfahrt von der Martin-Luther-Straße (B 45) her bis zur Werner-von-Siemens-Straße soll nicht nur die unterirdische Infrastruktur - Wasserleitungen, Kanalanschlüsse u. dgl. - auf den neuesten Stand gebracht werden. Vorrangiges Ziel ist es laut Bürgermeister Dr. Peter Traub, die Hauptstraße von der Optik und Funktionalität her so aufzuwerten, dass sie zu einem echten „Hingucker“ im Innenstadtbereich wird und viele Menschen zum Einkaufen und Verweilen einlädt.

 

Zunächst werden plangemäß die Gas- und Wasserleitungen im oberen Abschnitt der Hauptstraße erneuert. Bereits von Beginn an muss ab der Einbiegung von der Martin-Luther-Straße (B 45) her die Hauptstraße gesperrt werden. Dies ist auch während des Erbacher Frühlingsmarkts mit dem Street Food Market und des gleichzeitig stattfindenden Klöppelspitzenkongresses (in der Werner-Borchers-Halle und in den Markt- und Bierhallen) am Wochenende nach Ostern (26.-28. April) unumgänglich.

 

Es wird jedoch dafür gesorgt, dass während der gesamten Bauphase von mindestens einem Jahr die Zugänge zu den Geschäften und Privathäusern für Fußgänger erreichbar sind.

 

Aufgrund technischer und/oder witterungsbedingter Gründe können sich natürlich Änderungen in den zeitlichen Abläufen der einzelnen Baumaßnahmen ergeben.          

                     

Das städtische Bauamt ist allerdings bestrebt, die geplanten Zeitfenster einzuhalten, und wird die Geschäftsleute und Anwohner in der Hauptstraße über die einzelnen Maßnahmen auf dem Laufenden halten. Ein Vertreter des Erbacher Gewerbevereins wird regelmäßig an den Baustellenbesprechungen teilnehmen. Auch die Öffentlichkeit soll über die Medien während der gesamten Bauphase aktuelle Informationen erhalten.  

 

(29.03.2019)

Ab sofort gilt der Erbacher Marktplatz als verkehrsberuhigte Zone, für die Schritttempo und Parken auf den dafür ausgewiesenen Flächen verbindlich sind. (Foto: Stadt Erbach)

Jetzt gilt's!

Die neue Parkregelung auf dem Erbacher Marktplatz ist in Kraft getreten

 

Erbach. Die von Bürgermeister Dr. Peter Traub initiierte und vom Magistrat verabschiedete Regelung der Parksituation auf Erbachs historischem Marktplatz ist in Kraft getreten. Am Dienstagnachmittag waren das Setzen der Poller mit dem städtischen Wappen, die Aufstellung der Fahrradständer und die Anbringung der notwendigen Beschilderung abgeschlossen worden.

 

Der Bürgermeister hofft, dass damit nun wieder mehr Klarheit herrscht, was auf dem Marktplatz erlaubt ist und was nicht. „Ich habe mich mit allen Beteiligten intensiv beraten, und aus meiner Sicht ist ein guter Kompromiss gelungen. Ab Freitag, 15. Februar, wird unsere Stadtpolizei mit Unterstützung eines von uns beauftragten Sicherheitsdienstes für die Einhaltung der neuen Regelung sorgen.“

 

Besonders konsequent will der Bürgermeister gegen das unerlaubte Parken vor der Schlossfront vorgehen, die ausschließlich und zu jeder Zeit der Feuerwehr vorbehalten ist. „Falschparker an dieser für unser Schloss so sensiblen Stelle werden nicht einfach ein Knöllchen erhalten, sondern künftig gleich ‚auf den Haken‘ genommen.“

 

Ansonsten verweist Traub darauf, dass der gesamte Marktplatz eine verkehrsberuhigte Zone ist, erkennbar am Verkehrszeichen 325 der StVO („Spielstraßenschild“). Somit ist Schritttempo vorgeschrieben und das Parken ausschließlich auf den dafür ausgewiesenen Flächen erlaubt.

 

„Die ersten Knöllchenbesitzer werden von der neuen Regelung sicherlich nicht begeistert sein, aber die meisten Erbacherinnen und Erbacher werden sich freuen, dass wir jetzt wieder Marktplatz und nicht einfach nur einen weiteren Parkplatz haben“, ist sich der Verwaltungschef sicher.

 

(13.02.2019)

Geänderte Verkehrsführung durch die Baumaßnahme K 42

Erbach. Von den Bauarbeiten zur Erneuerung der K 42, Ortsdurchfahrt Erbach, ist ab Montag, 3. Dezember, der Kreuzungsbereich Rolleweg-Albert-Schweitzer-Straße-K 42 betroffen.

 

Hier ist zur Durchführung von Gehwegarbeiten eine halbseitige Sperrung notwendig. Die Verkehrsführung aus Richtung Erlenbach bleibt auf der bereits eingerichteten Umleitungsstrecke Ostring und Rolleweg und folgt dann der Gerhart-Hauptmann-Straße bis zur B 45. Die Fahrtrichtung Erlenbach wird über die Erlenbacher Straße zur Albert-Schweitzer-Straße umgeleitet. Dadurch sind die City Bus- Haltestellen Goethestraße und Gebrüder-Grimm-Straße nicht anfahrbar. Verkehrsteilnehmer mit den Zielen Gesundheitszentrum, Erlenbach und Bullau müssen diese Umleitungsstrecke benutzen. Der Anliegerverkehr von der B 45 bis zur Baustelle bleibt möglich.

 

Die beiden Haltestellen zwischen Rolleweg und Albert-Schweitzer-Straße können wechselseitig ebenfalls nicht bedient werden. Hier werden Ersatzhaltestellen in der Erlenbacher Straße bzw. in der Gerhart-Hauptmann-Straße eingerichtet. (29.11.2018)

K 42: Erneuerung der Ortsdurchfahrt Erbach

Hessen Mobil: Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag

 

Am kommenden Montag, 1. Oktober, beginnt Hessen Mobil im Auftrag des Odenwaldkreises und der Stadt Erbach mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße K 42 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Erbach. Im Rahmen der Bauarbeiten, die bis voraussichtlich Anfang Mai 2019 andauern werden, erfolgt auf einer Länge von insgesamt rund einem Kilometer eine Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Streckenabschnitt zwischen Goethestraße und Ostring.

 

Die Baumaßnahme wurde in drei Bauabschnitte unterteilt. Bauabschnitt eins betrifft den Streckenabschnitt zwischen Goethestraße und der Albert-Schweizer-Straße. Bauabschnitt zwei erstreckt sich von der Einmündung Rolleweg bis zum Bauende an der Einmündung Ostring. Bauabschnitt drei beinhaltet die Bauarbeiten am Knotenpunkt Erlenbacher Straße, Albert-Schweizer-Straße und Rolleweg.

 

Begonnen werden die Bauarbeiten in Bauabschnitt zwei. Hierfür wird auf der K 42 zu Beginn eine halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung in Richtung Erlenbach eingerichtet. Die Gegenrichtung wird über den Ostring und den Rolleweg umgeleitet. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird zudem eine Vollsperrung für rund zwei Wochen erforderlich. Die Bauarbeiten in Bauabschnitt zwei werden bis voraussichtlich Ende Dezember andauern.

 

Die Baumaßnahme beinhaltet eine Erneuerung der schadhaften Asphaltfahrbahn der K 42 bis in eine Tiefe von rund neun Zentimetern. Nach dem Fräsvorgang und der tiefergehenden Sanierung von lokalen Schadstellen wird eine neue fünf Zentimeter starke Asphaltbinderschicht und eine vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht eingebaut. Dabei werden Entwässerungsrinne, Borde und Straßenabläufe saniert und vorhandene Bankette abgeschält und neu aufgebaut.

 

Im Auftrag der Stadt Erbach erfolgt im Rahmen der Baumaßnahme eine Erneuerung der Gehwege einschließlich der Borde, ein barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen sowie die Umgestaltung der Einmündung K 42 Gerhart-Hauptmann-Straße / Goethestraße, der Einmündung Gerhart-Hauptmann-Straße / Heinrich-Heine-Straße und der der Einmündung Gerhart-Hauptmann-Straße / Gebrüder-Grimm-Straße.

 

Weiterhin erfolgt eine Erweiterung der vorhandenen Senkrechtparkstände zwischen der Heinrich-Heine-Straße und der Gebrüder-Grimm-Straße und die Herstellung zweier Mittelinseln im Fahrbahnbereich der K 42 / Gerhart-Hauptmann-Straße als Querungshilfe einschließlich der notwendigen Fahrbahnaufweitung.

 

Die in den Gehwegen vorhandenen Versorgungsleitungen werden abschnittsweise erneuert. 

 

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen rund 1,38 Millionen Euro. Der Odenwaldkreis als Straßenbaulastträger der K 42 trägt einen Kostenanteil in Höhe von rund 364.000 Euro. Die Stadt Erbach ist mit Kosten in Höhe von rund 984.000 Euro an den Baukosten der Maßnahme beteiligt. Die Erneuerung der Gehwege wird im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung durch das Land Hessen mit einem Kostenanteil von 75 Prozent gefördert.

 

Über den weiteren Bauablauf wird Hessen Mobil gesondert informieren.

 

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de

 

(28.09.2018)