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Zum Vortrag der Tübinger Archäologin Dr. Sibylle Wolf (2.v.r.) in der Erbacher Orangerie begrüßte Ausstellungsorganisator Bernhard Röck (r.) Bürgermeister Dr. Peter Traub (M.), Edda Behringer M.A., Leiterin des Deutschen Elfenbeinmuseums in Schloss Erbach, und den Vorsitzenden des Fördervereins für das Museum, den früheren Landrat Dietrich Kübler (l.).

Gelungener Auftakt mit Ausstellung und Vortrag

Die Erbacher Orangerie dient jetzt auch als Veranstaltungsort mitten im Zentrum

     

Erbach. Premiere in der Erbacher Orangerie im Lustgarten: Zum ersten Mal wurde der zum Marktplatz hin gelegene Gebäudeteil, der im Vorjahr von der Stadt erworben worden war, für eine Vortragsveranstaltung vor breitem Publikum genutzt. Sie fand im Rahmen der Ausstellung zu steinzeitlichen Frauendarstellungen statt, die der Erbacher Elfenbeinschnitzer und Designer Bernhard Röck an diesem Ort noch bis Ende des Monats präsentiert.

 

Rund 100 Zuhörer waren gekommen, um von Dr. Sibylle Wolf von der Universität Tübingen auf anschauliche Weise zu erfahren, was die moderne Archäologie zu Herkunft und möglicher Bedeutung dieser frühesten Darstellungen des weiblichen Körpers zu berichten weiß. Ihr Alter wird auf bis zu 40.000 Jahre geschätzt, die Fundorte verteilen sich über ganz Europa von den Pyrenäen bis zum Baikalsee in Sibirien. Ein Hauptfundort sind sechs Höhlen in der Schwäbischen Alb, die 2017 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören.

 

Zur Bedeutung dieser Frauenfiguren mit ihren meist üppigen Körperformen – berühmtestes Beispiel ist die „Venus von Willendorf“ – lassen sich laut Dr. Sibylle Wolf nur Mutmaßungen anstellen. Talismane? Fruchtbarkeitssymbole? Steinzeit-Pinup-Girls? Das Denken der Urzeitmenschen bleibt für uns ein Rätsel, und die Figuren geben keinerlei Anhaltspunkte für verbindliche Antworten.

 

Es sind aber diese kleinen Skulpturen, die den Beginn menschlicher Kunst und Kultur markieren. Zugleich verweisen sie, da sie überwiegend aus Mammutelfenbein gestaltet wurden, auf den Ursprung der für den Odenwald so bedeutsamen Elfenbeinschnitzerei. Ein von ihm exklusiv angefertigtes Collier mit Steinzeitdamen en miniature, natürlich aus Mammut, überreichte Bernhard Röck denn auch der Referentin zum Dank für ihren lebendigen Vortrag.   

  

Bürgermeister Dr. Peter Traub freute sich in seinem Grußwort über den regen Besucherzuspruch am neuen  Veranstaltungsort, der künftig für weitere Ausstellungen und Vorträge, aber auch für Autorenlesungen und kleine Konzerte genutzt werden soll. Die Aufteilung des Raums in eine Erdgeschossfläche und eine Galerie mit Treppenaufgang kommt solchen Planungen entgegen und lässt sogar – wie in diesem Fall von Ausstellung und Begleitvortrag – die Kombination zweier Veranstaltungen zu.      

 

Die Ausstellung „Formensprache. Faszination Frau – weibliche Darstellungen der Altsteinzeit“ ist noch bis Freitag, 1. März, täglich außer montags von 11-17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro. Ein Katalog ist erschienen, und weitere Infos und Einblicke gibt es auf Bernhard Röcks Internetseite

 

(18.02.2019)

Ab sofort gilt der Erbacher Marktplatz als verkehrsberuhigte Zone, für die Schritttempo und Parken auf den dafür ausgewiesenen Flächen verbindlich sind. (Foto: Stadt Erbach)

Jetzt gilt's!

Die neue Parkregelung auf dem Erbacher Marktplatz ist in Kraft getreten

 

Erbach. Die von Bürgermeister Dr. Peter Traub initiierte und vom Magistrat verabschiedete Regelung der Parksituation auf Erbachs historischem Marktplatz ist in Kraft getreten. Am Dienstagnachmittag waren das Setzen der Poller mit dem städtischen Wappen, die Aufstellung der Fahrradständer und die Anbringung der notwendigen Beschilderung abgeschlossen worden.

 

Der Bürgermeister hofft, dass damit nun wieder mehr Klarheit herrscht, was auf dem Marktplatz erlaubt ist und was nicht. „Ich habe mich mit allen Beteiligten intensiv beraten, und aus meiner Sicht ist ein guter Kompromiss gelungen. Ab Freitag, 15. Februar, wird unsere Stadtpolizei mit Unterstützung eines von uns beauftragten Sicherheitsdienstes für die Einhaltung der neuen Regelung sorgen.“

 

Besonders konsequent will der Bürgermeister gegen das unerlaubte Parken vor der Schlossfront vorgehen, die ausschließlich und zu jeder Zeit der Feuerwehr vorbehalten ist. „Falschparker an dieser für unser Schloss so sensiblen Stelle werden nicht einfach ein Knöllchen erhalten, sondern künftig gleich ‚auf den Haken‘ genommen.“

 

Ansonsten verweist Traub darauf, dass der gesamte Marktplatz eine verkehrsberuhigte Zone ist, erkennbar am Verkehrszeichen 325 der StVO („Spielstraßenschild“). Somit ist Schritttempo vorgeschrieben und das Parken ausschließlich auf den dafür ausgewiesenen Flächen erlaubt.

 

„Die ersten Knöllchenbesitzer werden von der neuen Regelung sicherlich nicht begeistert sein, aber die meisten Erbacherinnen und Erbacher werden sich freuen, dass wir jetzt wieder Marktplatz und nicht einfach nur einen weiteren Parkplatz haben“, ist sich der Verwaltungschef sicher.

 

(13.02.2019)

Auf reges Interesse stieß der "Bürgerworkshop" zum geplanten neuen Stadtentwicklungskonzept, der am 12. Februar in der Werner-Borchers-Halle stattfand. (Foto: Stadt Erbach)

Viele gute Ideen für Erbach und ein eindeutiger Trend

Bürgerworkshop zur künftigen Stadtentwicklung möchte die Familienfreundlichkeit gestärkt sehen

 

Erbach. Dass „Erbach in Bewegung“ ist, ließ sich schon jetzt an der Teilnehmerzahl erkennen: Zum Bürgerworkshop für das Stadtentwicklungskonzept gleichen Namens – Untertitel: „Gemeinsam unsere Zukunft gestalten“ - hatten sich rund 150 Erbacherinnen und Erbacher am Dienstagabend in die Werner-Borchers-Halle eingefunden. Sie waren der Einladung von Bürgermeister Dr. Peter Traub und der „imakomm“-Akademie für Kommunalentwicklung (Stuttgart/Aalen) gefolgt und ließen sich über ein Projekt informieren, das bis zur Jahresmitte unter Einbeziehung von Bürgerideen vorliegen und anschließend umgesetzt werden soll. Angestrebt wird ein markantes, eigenständiges Profil für Erbach mit Zukunftschancen.

 

„Nicht vergessen: Wir sind die Kreisstadt!“, erinnerte der Bürgermeister und wies darauf hin, dass „noch viel Potential vorhanden“ sei, um diese Funktion stärker als bisher auszufüllen. Die Frage „Wo stehen wir und wo wollen wir hin?“ bildet für Traub und das Projektteam den Ausgangspunkt für die Konzeptentwicklung. Um das Ziel vorab schon einmal stärker ins Auge zu fassen, wurden die Teilnehmer darum gebeten, der Stadt ein Prädikat zuzuteilen, das aus ihrer Sicht künftig mit Erbach verbunden sein soll. Soll es „die Tourismusstadt“, die „Kultur-“ oder die „Traditionsstadt“, die „familienfreundliche“ oder die „Stadt der Wirtschaft und der Unternehmen“ sein – so die „imakomm“-Vorschläge zum Diskussionseinstieg. Sie wurden ergänzt durch Wünsche aus dem Plenum, wonach Erbach stärker geprägt sein sollte durch mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, mehr Barrierefreiheit im gesamten Stadtgebiet sowie durch höheres Umwelt- und Naturbewusstsein.

 

Die nachfolgende Punktevergabe für diese Anregungen ergab schnell die Favoriten: Familienfreundlich(er) soll sich Erbach gestalten, wozu auch die Berücksichtigung der Bedürfnisse von jungen Menschen einerseits, Senioren andererseits gehört. Die zweithöchste Punktzahl erhielt „Erbach die Kulturstadt“, wobei man sich einig war, dass unter diesem Titel auch die Bereiche „Elfenbeinschnitzerei“, „Tradition“ und „Tourismus“ ihren Platz hätten.     

 

Im zweiten Teil des Abends fanden sich die Teilnehmer zu kleinen Gruppen zusammen, um in freiem Gedankenspiel Maßnahmen für den jeweils bevorzugten künftigen Schwerpunkt zu benennen. Diese Vorschläge wird das „imakomm“-Team für seinen Konzeptentwurf sichten, nach Möglichkeit in ihn einfließen lassen und das Ergebnis bei seiner nächsten Veranstaltung vorstellen. Kein Zweifel: Erbach ist „in Bewegung“ – und seine Bürgerinnen und Bürger machen mit!   

 

(13.02.2019)

                  

Auch Unternehmen sollen Erbachs Zukunft mitgestalten

Erbach. Die Stadt Erbach erarbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart das Zukunftskonzept Erbach in Bewegung: Gemeinsam unsere Zukunft gestalten. Ziel des Projekts ist es, zusammen mit den verantwortlichen Akteuren und der Bürgerschaft Leitlinien für die Zukunft der Stadt Erbach zu erarbeiten und konkrete Kernprojekte zu definieren.

 

Dabei wird auch eine Befragung der Erbacher Unternehmen im gesamten Stadtgebiet einschließlich aller Stadtteile durchgeführt. Diese Befragung betrifft unterschiedlichen Themen wie Betriebsplanungen und -bedürfnisse und welche Anforderungen an die Wirtschaftsförderung sich dadurch ergeben.

 

Durch solche Auskünfte versetzen die Erbacher Unternehmen die Stadt und deren Verwaltung in die Lage, zielgerichteter zu planen, und wirken so aktiv am Prozess für einen attraktiven und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Erbach mit.

 

Der Fragebogen kann online bis Donnerstag, 28. Februar 2019, unter dem nachfolgenden Link ausgefüllt werden:

 

www.soscisurvey.de/ErbachUnternehmensbefragung.

 

Die Befragung erfolgt anonym, und der Umgang mit den Daten ist selbstverständlich absolut vertraulich.

 

Rückfragen zum Fragebogen beantwortet Frau Laura Dierks von der imakomm AKADEMIE unter dierks@imakomm-akademie.de oder Frau Sabine Krämer-Eis, Erbacher Rathaus, unter stadtmarketing@erbach.de.

 

(11.02.2019)

Neue Gleichstellungsbeauftragte im Erbacher Rathaus

Erbach. Die Stadtverwaltung Erbach besitzt eine neue Gleichstellungsbeauftragte.

 

Der Magistrat beschloss in einer seiner letzten Sitzungen, die städtische Mitarbeiterin Jutta Benisch (2. v.l.) als interne Gleichstellungsbeauftragte für die Dauer von sechs Jahren zu bestellen. Zur Stellvertreterin wurde ihre Kollegin Carmen Weber bestimmt (rechts).

 

Bürgermeister Dr. Peter Traub händigte den beiden Damen im Beisein der Fachbereichsleiterin für Personal, Kerstin Breimer, das Bestellungsschreiben aus und zeigte sich zufrieden, dass es nach langer Zeit gelungen ist, diese „Lücke“ im Rathaus zu schließen.

 

Hauptaufgabe der neuen Beauftragten ist es, in der Stadtverwaltung die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern und durchzusetzen.

 

(01.02.2019)

Die Erbacher Delegation vor der Berufsschule „ETP Sicó“ in Ansião. (Foto: Stadt Erbach)

Erbach vertieft Beziehungen zur portugiesischen Partnerstadt Ansião

Erbach/Ansião. Vom 23. bis 28. Januar 2019 reiste eine zwanzigköpfige Delegation aus Erbach mit Bürgermeister Dr. Peter Traub an der Spitze in Erbachs Partnerstadt Ansião im Herzen von Portugal. Die Gruppe folgte damit einer Einladung zum Besuch des traditionellen örtlichen Pinienkernfests „Feira dos Pinhoes“. Unter den Teilnehmern waren auch der Erbacher Stadtverordnetenvorsteher Antonio Marques Duarte (der ursprünglich aus Ansião stammt) sowie zwei Vertreter des Beruflichen Schulzentrums Odenwaldkreis in Michelstadt.

 

Die erste Nacht verbrachten die Teilnehmer in Lissabon, so dass sie sich zuvor noch einige Eindrücke von der Hauptstadt Portugals verschaffen konnten, bevor es am Donnerstagnachmittag weiter nach Ansião ging. Dort angekommen, wurde die Erbacher Delegation von Bürgermeister António José Domingues begrüßt.

 

Am Freitag bot sich die Gelegenheit, Ansião und seine Umgebung kennen zu lernen. Auftakt war der Besuch der Berufsschule „ETP Sicó“. Bürgermeister Dr. Traub ließ es sich nicht nehmen, eines der hier gebauten Fahrzeuge, ein motorisiertes Dreirad mit Sensorik, selbst auszuprobieren. Danach wurde die Firma Friesen besichtigt, Hersteller von hochwertigen Zigarrenkisten und einer der größten Arbeitgeber Ansiãos. Der Geschäftsführer zeigte der Delegation die einzelnen Arbeitsschritte im laufenden Betrieb und beschrieb die Herausforderungen, vor denen Produktionsbetriebe in der EU derzeit stehen. Am Nachmittag erläuterte die Mitglieder der Feuerwehr von Ansiao den deutschen Gästen ihre Arbeit. Vor allem die großen Löschfahrzeuge, die eigens für den Delegationsbesuch im Betriebshof aufgereiht worden waren, erregten starkes Interesse. Abschließend wurden die Schule „Agrupamento de Escolas de Ansião“ sowie ein städtischer Kindergarten besucht.

 

Am Abend tauschten sich die politischen Vertreter beider Städte in einer Arbeitssitzung über die Zukunft der partnerschaftlichen Zusammenarbeit aus. Man war sich einig, dass in Zeiten offener Grenzen und freier Mobilität ein bloßes Kennenlernen im Rahmen gegenseitiger Besuche für die künftige Weiterentwicklung nicht mehr ausreiche. „Warum sollten gerade junge Menschen nach Ansião oder Erbach reisen, wenn es auch interessantere Ziele gibt?“, so der Erbacher Bürgermeister Dr. Traub. „Wir müssen diese Anreize schaffen, indem die Menschen in Projekten gezielt etwas gemeinsam tun oder erschaffen.“ Sein Kollege in Ansião stimmte diesem Gedanken zu und folgerte daraus, dass beide Städte noch enger zusammenzuarbeiten hätten, um die partnerschaftliche Beziehung zu stärken.

 

Am Samstag besuchte die Delegation die römische Ausgrabungsstätte „Santiago de Guarda“. Highlight der Ausgrabung ist ein meterlanges Mosaik, das seinerzeit im Bodenbereich einer antiken römischen Villa verlegt worden war. Am Nachmittag eröffnete Bürgermeister António José Domingues auf dem Marktplatz das Pinienkernfest „Feira dos Pinhoes“ – eine bunte Veranstaltung mit viel Musik, bei der sich alles um die portugiesische Knabberspezialität dreht. Der Samstagabend und der Sonntag boten dann Gelegenheit, beim Fest mitzufeiern, neue Kontakte zu knüpfen sowie die bestehenden aufzufrischen.

 

Am Abschiedsabend bedankten sich Bürgermeister Dr. Traub und Stadtverordnetenvorsteher Marques Duarte im Namen der Delegation bei Bürgermeister Domingues und den Mandatsträgern von Ansiao für die großartige Gastfreundschaft und die vielen schönen Erinnerungen, für die sie gesorgt hatten.

 

Die Erbacher Teilnehmer nahmen viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause und waren ganz sicher nicht zum letzten Mal in ihrer Partnerstadt Ansião.

 

(31.01.2019)

„Erbach in Bewegung – Gemeinsam unsere Zukunft gestalten“

 Startschuss zur künftigen Stadtentwicklung – Bringen Sie Ihre Ideen ein!

 

Wie soll sich Erbach in den nächsten Jahren entwickeln? Wofür will die Stadt Erbach künftig stehen? Welche Themen sind besonders wichtig? – Mit diesen Fragen wird sich die Stadt Erbach in den nächsten Monaten intensiv auseinandersetzen. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern soll ein nachhaltiges Zukunftskonzept mit künftigen Schwerpunkten zur Weiterentwicklung der Stadt (mit allen Stadtteilen) erarbeitet werden. Das Projekt startet mit einer Bürgerumfrage, bei der die gesamte Bürgerschaft ab heute dazu aufgerufen ist, ihre Ideen einzubringen!

 

Das Projekt „Erbach in Bewegung“: Warum überhaupt?

 

Städte und Gemeinden in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen: der demografische Wandel, die Anforderungen an den Klimaschutz, die Sicherung der Infrastruktur, aber auch die Veränderungen im Einkaufsverhalten, um nur einige zu nennen. Die Stadt Erbach stellt sich diesen Herausforderungen aktiv. Für eine zukunftsgerichtete Stärkung und Weiterentwicklung Erbachs erarbeitet die Stadt deshalb in den nächsten Monaten ein Konzept als Basis für die künftige Stadtentwicklung. Fachlich begleitet wird das Projekt von der imakomm AKADEMIE GmbH – Institut für Marketing und Kommunalentwicklung aus Stuttgart und Aalen.

 

Ziel des Projekts ist es, zusammen mit verantwortlichen Akteuren und der Bürgerschaft gemeinsame Leitlinien für die Zukunft der Stadt Erbach zu erarbeiten und konkrete Kernprojekte zu definieren. „Das Konzept ‘Erbach in Bewegung‘ soll als Dach einen roten Faden für zukünftige Investitionen und Projekte vorgeben. Neben städtebaulichen Fragestellungen sollen dabei vor allem auch Themen wie Einkaufen und Versorgen, Betreuung und Bildung, Ehrenamt, Freizeit, Kultur und Tourismus berücksichtigt werden“, erläutert Laura Dierks, Projektleiterin der imakomm AKADEMIE.

 

 

Beteiligungschance - Es geht um die Zukunft Ihrer Stadt!

 

„Erbach in Bewegung“ soll kein Gutachten „von außen“ werden. Vielmehr soll von Anfang an die gesamte Bürgerschaft aktiv in den Prozess eingebunden werden. „Wir wollen gemeinsam ein Zukunftskonzept für unsere Stadt erarbeiten – von Erbachern für Erbacher. Dafür sind die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit ihren Ideen, Wünschen und Vorschlägen unerlässlich“, lädt Bürgermeister Peter Traub die Bürgerschaft zur Mitarbeit ein.

 

Im Laufe des Prozesses wird es verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten geben. Der Startschuss fällt mit einer Bürgerumfrage, welche ab Mittwoch, 9. Januar 2019,online und schriftlich ausgefüllt werden kann. Ideen und Anregungen können ebenso im Rahmen eines Workshops Mitte Februar in den Prozess eingebracht werden und auch die Erbacher Unternehmen können ihre Sicht auf die künftige Entwicklung der Stadt über eine Online-Befragung einbringen.

 

Eine Projektgruppe aus Vertreter/innen sämtlicher Interessensgruppen – quasi als Querschnitt der Stadt – wird den Prozess als zentrales Steuerungsgremium begleiten. „Mit diesen und weiteren Formaten wollen wir sicherstellen, dass wirklich alle Bürger/innen und Gruppierungen aus Erbach eine passende Möglichkeit finden, sich mit ihrer Meinung einzubringen – ob stadtteilspezifisch oder stadtübergreifend, ob online oder analog“, betont Sabine Krämer-Eis, die Projektleiterin innerhalb der Stadtverwaltung.

 

 

Große Bürgerumfrage

 

Das Projekt „Erbach in Bewegung“ startet mit einer Umfrage, bei der die Bürger bis  Donnerstag, 28. Februar 2019, ihre konkreten Ideen zur Weiterentwicklung der Stadt einbringen können. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

 

Online finden Sie die Umfrage unter folgenden Link:

https://www.soscisurvey.de/erbach/

 

Schriftlich liegen an folgenden Stellen in Erbach Bögen zur Mitnahme aus:

 

Erbacher Rathaus, Neckarstraße 3

Touristikinformation, Altes Rathaus am Marktplatz

Stadtbücherei Erbach, Hauptstraße 56

 

 

Ansprechpartner:

 

Erarbeitet wird das Konzept von der imakomm AKADEMIE GmbH aus Aalen und Stuttgart, die mittlerweile über 300 Kommunen vor allem im süddeutschen Raum in Fragen der Stadt- bzw. Gemeindeentwicklung begleitet hat. Auf Seiten der Stadt Erbach wird das Konzept betreut von Frau Sabine Krämer-Eis. Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an: Sabine Krämer-Eis, Tel.: 06062-6425, E-Mail: stadtmarketing@erbach.de.

Geänderte Verkehrsführung durch die Baumaßnahme K 42

Erbach. Von den Bauarbeiten zur Erneuerung der K 42, Ortsdurchfahrt Erbach, ist ab Montag, 3. Dezember, der Kreuzungsbereich Rolleweg-Albert-Schweitzer-Straße-K 42 betroffen.

 

Hier ist zur Durchführung von Gehwegarbeiten eine halbseitige Sperrung notwendig. Die Verkehrsführung aus Richtung Erlenbach bleibt auf der bereits eingerichteten Umleitungsstrecke Ostring und Rolleweg und folgt dann der Gerhart-Hauptmann-Straße bis zur B 45. Die Fahrtrichtung Erlenbach wird über die Erlenbacher Straße zur Albert-Schweitzer-Straße umgeleitet. Dadurch sind die City Bus- Haltestellen Goethestraße und Gebrüder-Grimm-Straße nicht anfahrbar. Verkehrsteilnehmer mit den Zielen Gesundheitszentrum, Erlenbach und Bullau müssen diese Umleitungsstrecke benutzen. Der Anliegerverkehr von der B 45 bis zur Baustelle bleibt möglich.

 

Die beiden Haltestellen zwischen Rolleweg und Albert-Schweitzer-Straße können wechselseitig ebenfalls nicht bedient werden. Hier werden Ersatzhaltestellen in der Erlenbacher Straße bzw. in der Gerhart-Hauptmann-Straße eingerichtet. (29.11.2018)

Vergünstigte Dauerkarten für die Freibäder Erbach und Michelstadt erhältlich

Erbach/Michelstadt. Wer bereits jetzt an den Sommer 2019 denkt oder einfach noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, hat ab 4. Dezember die Möglichkeit, vergünstigte Dauerkarten für das Alexanderbad in Erbach und das Waldschwimmbad in Michelstadt zu kaufen.

 

Die Karten kosten für Erwachsene statt 80 Euro nur 70 Euro, Jugendliche ab dem sechsten Lebensjahr, Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte sowie Teilnehmer eines Freiwilligendienstes zahlen anstatt 36 Euro lediglich 30 Euro.

 

Die Dauerkarten bzw. die Aufladung der Dauerkarten für das Alexanderbad werden in Erbach in diesem Jahr erstmals in der Touristik-Information am Marktplatz ausgestellt. Geöffnet ist die Touristik-Information täglich 11 bis 16 Uhr, an den Adventswochenenden bis 20 Uhr.

 

In Michelstadt erfolgt der Verkauf der Dauerkarten bzw. die Aufladung der Karten für das Waldschwimmbad während der Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung, Frankfurter Straße (Zentrale/Bürgerbüro).

 

Für die Erstausstellung einer Dauerkarte wird ein Foto benötigt. Bereits ausgestellte Dauerkarten sind zur Verlängerung mitzubringen.

Die Dauerkarten gelten für beide Bäder. (29.11.2018)

K 42: Erneuerung der Ortsdurchfahrt Erbach

Hessen Mobil: Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag

 

Am kommenden Montag, 1. Oktober, beginnt Hessen Mobil im Auftrag des Odenwaldkreises und der Stadt Erbach mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Kreisstraße K 42 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Erbach. Im Rahmen der Bauarbeiten, die bis voraussichtlich Anfang Mai 2019 andauern werden, erfolgt auf einer Länge von insgesamt rund einem Kilometer eine Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Streckenabschnitt zwischen Goethestraße und Ostring.

 

Die Baumaßnahme wurde in drei Bauabschnitte unterteilt. Bauabschnitt eins betrifft den Streckenabschnitt zwischen Goethestraße und der Albert-Schweizer-Straße. Bauabschnitt zwei erstreckt sich von der Einmündung Rolleweg bis zum Bauende an der Einmündung Ostring. Bauabschnitt drei beinhaltet die Bauarbeiten am Knotenpunkt Erlenbacher Straße, Albert-Schweizer-Straße und Rolleweg.

 

Begonnen werden die Bauarbeiten in Bauabschnitt zwei. Hierfür wird auf der K 42 zu Beginn eine halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung in Richtung Erlenbach eingerichtet. Die Gegenrichtung wird über den Ostring und den Rolleweg umgeleitet. Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird zudem eine Vollsperrung für rund zwei Wochen erforderlich. Die Bauarbeiten in Bauabschnitt zwei werden bis voraussichtlich Ende Dezember andauern.

 

Die Baumaßnahme beinhaltet eine Erneuerung der schadhaften Asphaltfahrbahn der K 42 bis in eine Tiefe von rund neun Zentimetern. Nach dem Fräsvorgang und der tiefergehenden Sanierung von lokalen Schadstellen wird eine neue fünf Zentimeter starke Asphaltbinderschicht und eine vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht eingebaut. Dabei werden Entwässerungsrinne, Borde und Straßenabläufe saniert und vorhandene Bankette abgeschält und neu aufgebaut.

 

Im Auftrag der Stadt Erbach erfolgt im Rahmen der Baumaßnahme eine Erneuerung der Gehwege einschließlich der Borde, ein barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen sowie die Umgestaltung der Einmündung K 42 Gerhart-Hauptmann-Straße / Goethestraße, der Einmündung Gerhart-Hauptmann-Straße / Heinrich-Heine-Straße und der der Einmündung Gerhart-Hauptmann-Straße / Gebrüder-Grimm-Straße.

 

Weiterhin erfolgt eine Erweiterung der vorhandenen Senkrechtparkstände zwischen der Heinrich-Heine-Straße und der Gebrüder-Grimm-Straße und die Herstellung zweier Mittelinseln im Fahrbahnbereich der K 42 / Gerhart-Hauptmann-Straße als Querungshilfe einschließlich der notwendigen Fahrbahnaufweitung.

 

Die in den Gehwegen vorhandenen Versorgungsleitungen werden abschnittsweise erneuert. 

 

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen rund 1,38 Millionen Euro. Der Odenwaldkreis als Straßenbaulastträger der K 42 trägt einen Kostenanteil in Höhe von rund 364.000 Euro. Die Stadt Erbach ist mit Kosten in Höhe von rund 984.000 Euro an den Baukosten der Maßnahme beteiligt. Die Erneuerung der Gehwege wird im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung durch das Land Hessen mit einem Kostenanteil von 75 Prozent gefördert.

 

Über den weiteren Bauablauf wird Hessen Mobil gesondert informieren.

 

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de

 

(28.09.2018)