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V.l.n.r.: Die Jubilare Daniela Fischer, Sascha Bender, Jutta Mohr und Birgit Ihrig mit ihren Urkunden, kleinen Präsenten aus Elfenbein und Gutscheinen vom Gewerbeverein, die ihnen überreicht wurden. Im Bild fehlen Ilka Beese und Gabi Kraus, die leider nicht an der Feier teilnehmen konnten. (Bild: Theresa Ohl, Stadt Erbach)

Feier für langjährige Mitarbeiter der Stadt Erbach

In diesem Jahr können gleich sechs Mitarbeiter der Stadtverwaltung der Kreisstadt Erbach auf eine 25- bzw. 40-jähriges Dienstzugehörigkeit zurückblicken. Um dies zu würdigen, fand gestern im Erbacher Vereinshaus zum ersten Mal eine kleine Jubilarfeier für diesen Anlass statt.

 

Für ihre langjährige Dienstzeit wurden im Vereinshaus ausgezeichnet:

  • Sascha Bender, Stadtpolizei (25 Jahre)
  • Daniela Fischer, Kindertagesstätte „Mobilé“ (25 Jahre)
  • Birgit Ihrig, Kindertagesstätte „Kunterbunt“ (40 Jahre)
  • Jutta Mohr, Vorzimmer (40 Jahre)

 

Die beiden Jubilarinnen Ilka Beese, Kindertagesstätte „Kunterbunt“ (25 Jahre), und Gabi Kraus, Kindertagestätte „Mobilé“ (40 Jahre), konnten an der Feier leider nicht teilnehmen.

 

Wie Bürgermeister Dr. Peter Traub in seiner Ansprache sagte, ist es in Zeiten, in denen man schneller kritisiert als lobt, umso wichtiger, Dienstjubiläen zu würdigen und damit auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern zu stärken. Rund 45 Mitarbeiter der Stadt und Angehörige der Jubilare waren im Vereinshaus bei der kleinen Feier dabei.

 

Alle ausgezeichneten Mitarbeiter können auf eine abwechslungsreiche Arbeitslaufbahn im öffentlichen Dienst zurückblicken und sind in der Stadtverwaltung nicht mehr wegzudenken, wie auch der Personalratsvorsitzende Sebastian Thern und der Erste Stadtrat Erwin Gieß als Vertreter des Magistrats bei ihren Grußworten betonten.

 

Neben einer Urkunde erhielten die Mitarbeiter zum Dank einen Blumenstrauß, ein kleines Präsent aus Elfenbein und einen Gutschein vom Gewerbeverein. Die Feier war rundum gelungen und soll nun in jedem Jahr stattfinden.

 

(17.10.2019)

Standesamt Erbach am 29. Oktober geschlossen

Das Standesamt Erbach/Odenwald für die Kreisstadt Erbach und die Stadt Michelstadt bleibt wegen einer Fortbildungsmaßnahme der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter am Dienstag, den 29. Oktober, ganztags geschlossen.

 

Am darauffolgenden Mittwoch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann telefonisch unter den Rufnummern 06062 64-60, 64-61 und 64-65 erreichbar. 

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

(15.10.2019)

Traditioneller Jahresauftakt in Erbach: das Gastspiel der Johann-Strauss-Operette Wien am 1. Januar, diesmal mit Emmerich Kálmáns Klassiker "Gräfin Mariza". (Foto: Johann-Strauss-Operette Wien)

"Gräfin Mariza" – ein Gastspiel der Johann-Strauss-Operette-Wien

Von Dezember 2019 bis Februar 2020 tourt die Johann-Strauss-Operette Wien durch ganz Deutschland und zeigt das Meisterwerk in zahlreichen Städten.

 

Am Neujahrstag Mittwoch, 1. Januar 2020 gastiert "Gräfin Mariza" um 19.00 Uhr in der Erbacher Werner Borchers Halle.

 

„Gräfin Mariza“, 1924 in Wien uraufgeführt, gehört zu den größten Bühnenerfolgen von Emmerich Kálmán. Feurige Csárdásrhythmen und melancholische Zigeunermusik, SchlagerZum Inhalt wie „Komm mit nach Varazdin”, „Komm Zigan, spiel mir was vor!” und „Wo wohnt die Liebe?“ sorgen für schwungvolle Abendunterhaltung. Gesangssolisten aus Wien, Orchester, Chor und Ballett der Johann-Strauss-Operette-Wien präsentieren die turbulenten Verwirrungen um die ganz große Liebe mit herrlicher Musik in einer klassischen Inszenierung mit prächtigen Kostümen und vor traditionellem Bühnenbild.

 

Zum Inhalt: Unter dem Namen Bela Törek verwaltet der verarmte Graf Tassilo Endrödy-Wittenburg die Güter der reichen Gräfin Mariza, die das Leben mir ihren zahlreichen, über die ganze Welt verstreuten Verehrern genießt. Er selbst musste, um die Schulden seines Vaters tilgen zu können, seinen gesamten Besitz verpfänden. Während Tassilo als Gutsverwalter versucht, die Mitgift für seine Schwester Lisa zu verdienen, die nichts von der Verarmung ihrer Familie erfahren soll, reist Mariza, umgeben von vielen Verehrern und Freundinnen, wovon eine Lisa ist, auf ihr Gut und verkündet ihre Verlobung mit Baron Koloman Zsupan. Mariza ist erstaunt, als tatsächlich ein Baron Zsupan erscheint, zumal sie die Verlobung nur erfunden hatte, um den Avancen von Fürst Populesco zu entgehen. Nach einer vorübergehenden Annäherung zwischen Tassilo und Mariza fällt diese einer Intrige des Fürsten Populesco zum Opfer, daraufhin entlässt Mariza ihn. Tassilos Tante hingegen kauft für ihn dessen ganze Besitztümer und Güter zurück. Kann er nun mit dem neuen Selbstbewusstsein seine Mariza zurück erobern? Ende gut, alles gut – wir wünschen viel Vergnügen!

 

Ermäßigter Kartenvorverkauf bei folgenden
Vorverkaufsstellen:

 

In Erbach: Museumsladen im Schlosshof, Tel. 06062 80 93 60

 

In Michelstadt: Buchhandlung Schindelhauer, Bahnhofstr. 13, Tel. 06061 25 66

 

Onlinekartenverkauf unter www.star-concerts.reservix.de

 

sowie unter der Hotline Tel. 0170 12 22 216

 

(15.10.2029)

Update zu den Straßenbauarbeiten am Kreuzweg

Kanalanbindung des Neubaugebiets Auf der Höhe

 

Die Sperrung im Kreuzweg zwischen Auf der Halle und Damaschkestraße wird voraussichtlich bis 15.10. nachmittags dauern. 

 

Die weitere erforderliche Kanalanbindung im Bereich des Kreisverkehrs Kreuzweg und Geschwister-Scholl-Straße erfolgt mit Ampelregelung ab dem 16.10.2019. 

Digitale Schnitzeljagd durch Erbach

Die Kreisstadt ist mit vielen Sehenswürdigkeiten und Geschäften in der neuen App PinVisit vertreten

 

Die eigene Heimat neu erkunden oder ganz neue Orte kennenlernen – dies ist seit heute mit der App PinVisit möglich. Nach einer erfolgreichen Pilotphase können Nutzer nun die App für eine digitale Schnitzeljagd in den App-Stores herunterladen. Die Kreisstadt Erbach war von Beginn an in das Projekt des Teams der PinVisit GmbH aus Eberbach mit einbezogen und gehört zu den ersten Gemeinden im Umkreis, die viele Sehenswürdigkeiten, Orte und Geschäfte dort hinterlegt haben.

 

Mit PinVisit können die Nutzer das beliebte Geocaching (digitale Schnitzeljagd) per App betreiben und dabei Punkte sammeln. Für jeden Ort oder jede Veranstaltung, die als sogenannter PinSpot in der App hinterlegt ist, erhalten die Nutzer 15 Punkte. Hierzu wird der besuchte Spot einfach bei Ankunft per Klick bestätigt und die Ortsdaten werden per GPS ermittelt. Deutschlandweit gibt es etwa 2.000 solcher Punkte; in Erbach reichen die PinSpots von Sehenswürdigkeiten, wie dem Erbacher Schloss, den Stadtteilen, verschiedenen Geschäften bis hin zu Veranstaltungen wie Schlossweihnacht und Erbacher Wiesenmarkt. Auch der Odenwälder Bauernmarkt, der morgen beginnt, ist bereits in der App zu finden und ist für Punktesammler freigeschaltet.

 

Das Spannende: Die Nutzer können ihre gesammelten Punkte in teilnehmenden Geschäften gegen Rabatte wieder eintauschen. Eine Übersicht über alle Aktionen, bei denen Punkte eingelöst werden können, ist in der App zu finden. So verbindet PinVisit auf spielerische Art touristische Attraktionen, Kultur und Gastronomie mit dem lokalen Handel. Außerdem ist zu jedem PinSpot alles Wissenswerte hinterlegt, sodass die Nutzer immer ihren digitalen Reiseführer zur Hand haben.

 

Für Erbach ist die App eine gelungene Möglichkeit, sowohl den eigenen Bürgern als auch Besuchern von außerhalb, die Highlights der Stadt näher zu bringen und diese auf Veranstaltungen und Attraktionen aufmerksam zu machen.

 

(10.10.2019)

V.l.n.r.: Hermann Schwalbach von der Landesverkehrswacht Hessen, Erbachs Bürgermeister Dr. Peter Traub sowie Volker Fornoff vom Erbacher Bauhof bei der Inbetriebnahme des neuen Dialog-Displays in der Oberen Marktstraße in Erbach. (Foto: Theresa Ohl, Stadt Erbach)

Ein Lächeln für das richtige Tempo

Die Kreisstadt Erbach erhält ein weiteres Dialog-Display im Rahmen der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“

 

Seit dieser Woche werden Autofahrerinnen und Autofahrer in Erbach in der Oberen Marktstraße in der Höhe des Parkplatzes der Schule am Sportpark mit einem Smiley auf ihre Fahrgeschwindigkeit hingewiesen. Wer sich an die erlaubten 30 km/h hält, erntet ein Lächeln des Smileys auf dem Dialog-Display – bei einer Tempoüberschreitung zeigt sich ein böses Gesicht. Dieses Lob- und Tadel-Prinzip soll die bessere Selbsteinschätzung der Geschwindigkeit fördern und mögliche Unfälle, die durch überhöhtes Tempo entstehen, verhindern.

 

Das Dialog-Display wird der Kreisstadt vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie dem ADAC Hessen-Thüringen e. V. und der Landesverkehrswacht Hessen e. V. kostenfrei im Rahmen der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ zur Verfügung gestellt. Bereits zum dritten Mal wurden die Dialog-Displays an Gemeinden in ganz Hessen, die sich um ein Display beworben hatten, verlost. Nun hatte Erbach das Losglück auf seiner Seite und konnte eines der 48 Displays, die einen Gesamtwert von 75.000 Euro haben, in der Oberen Marktstraße anbringen. Es ist das vierte Display der Aktion im gesamten Odenwald. Bei der Anbringung und Inbetriebnahme waren Bürgermeister Dr. Peter Traub, Hermann Schwalbach von der Landesverkehrswacht Hessen sowie Volker Fornoff vom Erbacher Bauhof anwesend.

 

Auch mit den beiden anderen Dialog-Displays, die die Stadt selbst angeschafft hat, hat die Kreisstadt gute Erfahrungen gemacht. „Ein Smiley fördert den emotionalen Anreiz, das erlaubte Tempo einzuhalten“, erklärt Bürgermeister Dr. Peter Traub. „Wir sehen gute Erfolge und es freut uns, dass wir nun ein weiteres Display an einer wichtigen Stelle anbringen konnten.“

 

(09.10.2019)

Die originelle Stadtführung rund um "Handwerk - Kunstwerk - Mundwerk" mit Gästeführerin Ursula Heusel (2. v. l.) führt auch in die Erbacher Werkstatt-Galerie „Lehm und Feuer“ die über den traditionellen Lehmofenbau im Verbund mit moderner Technik informiert. Im Atelier von Kerstin Kutschbach-Löffler werden Objekte, Bilder und Skulpturen in Holz und Keramik präsentiert. (Foto: © Silke Hable)

Vom HANDWERK zum MUNDWERK - ein genussvoller Samstag!

Das Handwerk hat Tradition in Erbach. Neben den gängigen Handwerksberufen  wie dem Töpfer, dem Drechsler und Küfer bildete sich im ausgehenden 18. Jahrhundert hier sogar ein besonderer Zweig aus, in dem Hand- und Kunstwerk eine erlesene Verbindung eingingen: die Elfenbeinschnitzerei.

 

Bei einem rund dreieinhalbstündigen kurzweiligen Spaziergang mit Gästeführerin Ursula Heusel durch die Erbacher Altstadt begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren von ehrwürdigem Odenwälder Handwerk. Reich garniert mit vielem, was an Erbacher Geschichte wissenswert und unterhaltsam zugleich ist, lässt diese Führung die Besucher erleben, wie durch altes Handwerk nicht nur Nützliches, sondern auch Schönes entsteht.

 

Handwerker benötigen natürlich hin und wieder eine Stärkung, und daher steht bei dieser Führung auch eine Einkehr in einer Erbacher Metzgerei auf dem Programm, um das dort produzierte "Mundwerk" eines weiteren Handwerkberufs zu probieren und zu genießen, des Metzgerhandwerks. Und danach dürfen alle Teilnehmer ein typisches Odenwälder Produkt als Andenken mit nach Hause nehmen.

 

Die Führung findet am Samstag, 26. Oktober 2019 statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Touristik-Information am Marktplatz. Ende gegen 14.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 25 Euro pro Person.

 

Eine verbindliche Anmeldung bis drei Tage vor der Führung ist erforderlich. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen, maximal können 20 Personen dabei sein.

 

Buchungen nimmt die Touristik-Information Erbach, Marktplatz 1 (Altes Rathaus), telefonisch unter 06062-6480 oder per E-Mail: tourismus@erbach.de entgegen.

 

Die Führung kann auch individuell für Gruppen von 10 bis 20 Personen gebucht werden. Anfragen nimmt die Touristik-Information entgegen.

 

Für die Führung „Handwerk-Kunstwerk-Mundwerk“ gibt es übrigens auch Gutscheine, die ebenfalls bei der Touristik-Information erhältlich sind.

 

(08.102019)

 

Die nächsten Termine für die Bürgermeister-Sprechstunde in Erbach stehen fest

Die letzten beiden Sprechstunden des Bürgermeisters der Kreisstadt Erbach für dieses Jahr finden an den folgenden beiden Terminen statt:

 

  • Am Donnerstag, den 21. November, von 14-17 Uhr
  • Am Donnerstag, den 12. Dezember, von 14-17 Uhr

 

Anmeldungen werden telefonisch im Vorzimmer unter 06062 64-11 oder per E-Mail unter buergermeister@erbach.de entgegengenommen. Die Termine werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Termin vereinbaren, werden gebeten, eine Woche vor dem Termin eine Kurzbeschreibung ihres jeweiligen Anliegens unter der Fragestellung „Was möchten Sie, was der Bürgermeister für Sie tut?“ einzureichen. Die Kurzbeschreibung dient dem Verwaltungschef zur Vorbereitung und erleichtert die Problemlösung während des Einzelgesprächs mit dem Bürger oder der Bürgerin.

 

(01.10.2019)

Der Vorverkauf hat begonnen: Am 19.03.2020 entführt die Tribute Show FOREVER QUEEN in der Werner-Borchers-Halle das Publikum in die berauschende Musikwelt der unsterblichen Band Queen.

The show must go on!

QueenMania ist am Donnerstag, den 19.03.2020, in der Werner-Borchers-Halle mit der Tribute Show Forever Queen zu Gast. Der Einlass ist um 18:30 Uhr, die Show beginnt um 19:30 Uhr.

 

Es gibt Karten (sitzplatzbezogen) in den folgenden Preisklassen:

 

Preisklasse 1:

regulär: 54,90 € / Kinder*: 44,90 € / Gruppen**: 49,90 €

 

Preisklasse 2:

regulär: 49,90 € / Kinder: 39,90 € / Gruppen**: 44,90 €

 

Preisklasse 3:

regulär: 44,90 € / Kinder: 34,90 € / Gruppen**:39,90 €

 

Peisklasse 4:

regulär: 39,90 € / Kinder: 29,90 € / Gruppen**: 34,90 €

 

*Kinder von 7-12 Jahren. Kinder bis sechs Jahre sind frei, haben allerdings keinen Sitzplatzanspruch
** ab zehn Personen

 

Die Karten können ab sofort im Vorverkauf in der Erbacher Touristik-Information im Alten Rathaus am Marktplatz, per Telefon 06062 6480 oder per E-Mail unter tourismus@erbach.de erworben werden.

Zum Auftakt der Erbacher Konzertsaison 2019/2020 ist am So., 27. 10., das Signum Quartett mit (v.l.n.r.) Thomas Schmitz (Cello), Annette Walther (Violine), Xandi van Dijk (Viola) und Florian Donderer (Violine) zu erleben. Auf dem Programm: Streichquartette von Beethoven, Schubert und Janácek. (Foto: Irene Zandel)

Glühende Eifersucht - in Töne gesetzt

Das Signum Streichquartett eröffnet am 27. Oktober die neue Erbacher Konzertsaison

     

Erbach. Von Oktober bis März ist das Podium in der Werner-Borchers-Halle wieder aufgeschlagen für die sechs „Konzerte in der Elfenbeinstadt Erbach“. Sie präsentiert junge, mit internationalen Preisen ausgezeichnete Ensembles und Soliste. Die 66. Saison beginnt am Sonntag, 27. Oktober, um 17 Uhr mit dem Auftritt des Signum Quartetts, das Streichquartette von Ludwig van Beethoven (B-Dur op. 130 mit „Großer Fuge“ op. 133), Franz Schubert (a-Moll D 804 „Rosamunde“) und Leos Janá?ek (Nr. 1 „Kreutzersonate“) aufs Programm gesetzt hat. Die Ausführenden sind Florian Donderer und Annette Walther (beide Violine), Xandi van Dijk (Viola) und Thomas Schmitz (Violoncello).

 

Der Ensemblename ist Programm, denn: „Signum“, ein „Zeichen“ wollen diese vier jungen Musiker aus Köln in der internationalen Quartettszene und für ihr Publikum setzen. Mit ihren hinreißend lebendigen Interpretationen haben sie dies auch geschafft und sich als eines der profiliertesten Ensembles ihrer Generation etabliert. Für ihre jüngste CD mit Schubert-Quartetten werden die Künstler am 13. Oktober mit dem „Opus Klassik“ ausgezeichnet..

 

Das Fundament zu diesem Erfolg legten das Alban Berg-, das Melos- und das Artemis-Quartett, zahlreiche Wettbewerbsgewinne zementierten ihn, die Zusammenarbeit mit so renommierten Kammermusikpartnern wie Elisabeth Leonskaja, Igor Levit, Nils Mönkemeyer und Alexander Krichel (der das nächste Erbacher Konzert bestreitet) haben ihn auf eine verbreiterte Grundlage gestellt. Internationale Konzertreisen führen das Quartett regelmäßig auf die Podien von Amsterdam, London, Paris, Barcelona, New York – kurz: der ganzen Welt.

 

Zum Erbacher Programm: Beethovens op. 130 in sechs Sätzen entstand im Januar 1826 als letztes der drei Quartette, die der russische Fürst Nikolai Golizyn aus St. Petersburg als begeisterter Cellospieler bei Beethoven in Auftrag gegeben hatte. Den ursprünglichen Finalsatz, die „Große Fuge“, ersetzte Beethoven nach der Uraufführung durch ein einfacher gehaltenes Schlussstück und veröffentlichte es dann separat als op. 133 – das Signum Quartett spielt beide Sätze.

 

Das „Rosamunde“-Quartett von 1824 ist das einzige von Schuberts Streichquartetten, dessen Uraufführung er selbst miterlebte; sie geschah durch das Wiener Schuppanzigh-Ensemble, das zwei Jahre später auch Beethovens op. 130 aus der Taufe hob. Das lyrisch-melancholische Musikstück zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Werken des Komponisten. Im zweiten Satz variiert Schubert ein Motiv aus seiner eigenen Musik zum heute vergessenen Schauspiel „Rosamunde“, woher sich der Beiname erklärt.

 

Eines der großen Streichquartette des 20. Jahrhunderts ist das erste Quartett des Tschechen Leos Janá?ek aus dem Jahre 1923. Mit seinem Untertitel „Kreutzersonate“ beruft es sich auf die gleichnamige Eifersuchts-Erzählung von Leo Tolstoi (1889), in der wiederum Beethovens Violinsonate (1803) eine entscheidende Rolle spielt. „Note für Note ist mir glühend in die Feder gefallen“, erklärte Janá?ek, wohl eigene Erfahrungen in diesem expressiven Werk verarbeitend – und wer hören will, wie sich Eifersucht als eines der wohl quälendsten menschlichen Gefühle in Tönen ausdrückt, macht mit diesem Quartett intensivste musikalische Erfahrungen.   

 

Eintrittskarten für das Konzert in der Werner-Borchers-Halle sind im Vorverkauf – 24 Euro für Erwachsene, 12 Euro für Schüler/Studenten – erhältlich oder vorbestellbar beim Konzertbüro (Ulrich Godenschweger) im Alten Rathaus am Erbacher Marktplatz unter Telefon 06062 64-87, per E-Mail unter ulrich-godenschweger@erbach.de. Telefonische Kartenbestellungen am Wochenende des Konzerts Freitag (25.10.) und Samstag (26.10.) 11 bis 16 Uhr, Sonntag (27.10.) 11 bis 14 Uhr unter Telefon 06062 64-80, Touristik Information Erbach, Altes Rathaus am Marktplatz.

 

Eventuelle Restkarten verkauft die Kasse in der Werner-Borchers-Halle am Konzertnachmittag 27. Oktober ab 16 Uhr.

 

(27.09.2019)

Als Räuberbraut „Elisabeth Müller“ führt Gästeführerin Anke Scholl die Teilnehmer durchs nächtliche Erbach. (Foto-© Frank Reubold)

Mit der Räuberbraut durch Erbach

Erbach. Bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein trieben Räuberbanden in Odenwald und Spessart ihr Unwesen und machten Wanderungen, Reisen und Warentransporte zu gefährlichen Angelegenheiten.

 

Die Führung „Mit der Räuberbraut durch Erbach“ begibt sich auf die Spuren des Räuberhauptmanns Johann Adam Heusner, eines „Kollegen“ vom „Schinderhannes“ und genannt der „Rote Hann-Adam“, der vor zweihundert Jahren mit seinen Kumpanen den Odenwald das Fürchten lehrte.

 

Anke Scholl von der Gästeführung Odenwald schlüpft dabei in die Rolle der historischen Räuberbraut Elisabeth Müller und berichtet bei ihrem Rundgang durch Erbach Spannendes von den Straftaten und vom „Alltag“ der Spießgesellen, ihrer Frauen und Kinder. Sie erzählt auch von den Helfershelfern der Bande, vom Leben auf dem Odenwälder „Winterhauch“ nahe des Katzenbuckels, vom Zufluchtsort „Laudenauer Freiheit“ bei Reichelsheim, wo die Beute geteilt wurde, und vom unrühmlichen Ende der Räuber auf dem Schafott in Darmstadt 1814. Gleichzeitig vermittelt der Rundgang ein Stück Sozialgeschichte des damals verarmten Odenwaldes.

 

Die nächste offene Führung mit der Räuberbraut findet am Freitag, 18. Oktober 2019, statt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr an der Touristik-Information Erbach am Marktplatz. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt die Touristik-Information unter Telefon 06062-6480 oder per E-Mail an tourismus@erbach.de entgegen.

 

(26.09.2019)

Ab 1. Oktober gibt es eine Katzenschutzverordnung für Erbach

Der Magistrat der Kreisstadt Erbach hat eine städtische Katzenschutzverordnung verabschiedet, die zum 1. Oktober 2019 in Kraft tritt. Die Verordnung besagt, dass Katzenhalter künftig nur kastrierten, gekennzeichneten und registrierten Tieren unkontrolliert freien Auslauf gewähren dürfen. Reine Wohnungskatzen und Katzen, die jünger als fünf Monate sind, sind von der Verordnung nicht betroffen.

 

Identische oder ähnliche Katzenschutzverordnungen zum Wohl der Tiere gibt es bereits in mehreren deutschen Städten.

 

Warum gibt es diese Verordnung?
Durch die Verordnung soll langfristig eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der freilebenden Katzen, ein Rückgang ihrer Population und damit letztlich auch eine Entlastung des Tierheims Würzberg erfolgen, das zurzeit keine freien Plätze für Katzen mehr hat. 

 

Was ist als Tierhalter zu tun?
Die Tierhalter können die Kennzeichnung und Kastration ihrer Katzen bei jedem Tierarzt durchführen lassen. Die Tierkennzeichnung, mit der die Halter von Fundtieren unmittelbar ermittelt werden können, erfolgt durch Implantierung eines Mikrochips oder durch Tätowierung der Katze. Die Registrierung der Kennzeichnung kann dann bei einschlägigen Haustierregistern erfolgen. Die Nachweise über Kastration und Registrierung müssen vom Tierhalter aufbewahrt und auf Verlangen dem Ordnungsamt vorgelegt werden.

 

Gibt es Ausnahmen?
Die Verordnung gilt nicht für weniger als fünf Monate alte Katzen. Zudem können auf Antrag Ausnahmen für die Zucht von Rassekatzen zugelassen werden.

 

Was passiert bei Verstößen gegen die Verordnung?
Wird eine nicht kastrierte Katze im unkontrollierten Freigang im Stadtgebiet Erbach angetroffen, so kann dem Halter/der Halterin auferlegt

 

(24.09.2019)

(v.l.n.r) Zusammen mit der Leiterin der Kindertagesstätte Gabriele Kraus und Erzieherin Sabine Lorz präsentieren die fleißigen kleinen Gärtner ihre Kartoffel-Ernte bei der Übergabe des Hochbeets durch Nicole Kelbert-Gerbig von der Sparkasse Odenwaldkreis und Erbachs Bürgermeister Dr. Peter Traub. (Foto: Theresa Ohl, Stadt Erbach)

Offizielle Übergabe eines Hochbeets an die Kindertagesstätte Mobilé in Erbach

Bereits im Mai hatte die Sparkasse Odenwaldkreis der Erbacher Kindertagesstätte Mobilé ein Hochbeet gespendet. Die feierliche Übergabe fand nun am Weltkindertag am 20.09.2019 durch Nicole Kelbert-Gerbig von der Sparkasse in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Peter Traub statt.

 

Die Kindergartenkinder präsentierten an diesem Tag stolz, dass sie bereits über den Sommer hinweg erfolgreich Tomaten, Liebstöckel und Kartoffeln anbauen konnten. Weitere Gemüsesorten werden in der nächsten Saison folgen. „Es ist spannend zu sehen, wie die Kinder sich darauf freuen, das selbst angebaute Gemüse zu essen“, erklärt Sabine Lorz, Erzieherin der KITA Mobilé. „Da werden selbst hartnäckige Kartoffel-Ablehner zu echten Fans der Knolle.“

 

Diese Entwicklung freut Nicole Kelbert-Gerbig von der Sparkasse Odenwaldkreis: „Gute Bildung von Anfang an zu unterstützen, ist mir wichtig. Mit dem neuen Hochbeet lernen Kinder, Kräuter und Gemüse zu pflanzen und zu ernten. Wir haben diese Spende sehr gerne gemacht und danken den Erzieherinnen und Frau Kraus für die tolle Umsetzung.“ Auch Bürgermeister Dr. Peter Traub zeigt sich begeistert von der Leidenschaft der kleinen Gärtner für ihr Hochbeet und den Mehrwert der Spende für Groß und Klein.

Karten für den Jubiläumsabend der Hans-von-der-Au-Gruppe in der Touristik-Information Erbach erhältlich

"Drei Jahre und ein Tag" - unter diesem Motto findet der Jubiläums-Abend der Hans-von-der-Au-Trachtengruppe am 26. Oktober um 19:00 Uhr in der Werner-Borchers-Halle statt.

 

Das Publikum begleitet zwei junge Männer auf der Walz, die auf ihrer Reise die Bräuche, Musik und Tänze der verschiedensten Länder kennenlernen und erleben, wie Fremde zu Freunden werden.

 

Die Karten für den Jubiläums-Abend können im Vorverkauf für 12 Euro in der Touristik-Information Erbach, Marktplatz 1 (Altes Rathaus), erworben werden. Bitte beachten Sie: Die Plätze sind nicht nummeriert.

Anwesende bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Erwin Gieß (1. Stadtrat Kreisstadt Erbach), Gerlinde Freiling (1. Vorsitzende Odenwälder Verein für Bildungs- und Kulturarbeit e.V.), Dr. Peter Traub (Bürgermeister der Kreisstadt Erbach), Eva Maurer (Sozialpädagogin), Benjamin Reimer (Sozialpädagoge) und Alexander Carrasco Torres (Stv. pädagogischer und geschäftsführender Leiter Odenwälder Verein für Bildungs- und Kulturarbeit e.V.).

Erbach bringt Kinder- und Jugendarbeit auf den Weg

Am 09.09.2019 haben die Kreisstadt Erbach und der Odenwälder Verein für Bildungs- und Kulturarbeit e. V. – auch bekannt als Lernstubb Odenwald – ihren gemeinsamen Vertrag für den Betrieb und die Ausführung der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit unterzeichnet. Damit wurde der Weg für ein erweitertes Angebot geebnet, das sich gezielt an alle jungen Bewohnerinnen und Bewohner in der Kreisstadt richten soll.

 

Unter der Leitung von Alexander Carrasco Torres werden sich künftig die beiden Sozialpädagogen Eva Maurer und Benjamin Reimer gemeinsam um das Angebot in der Kreisstadt kümmern. Aktuell befindet sich das Team noch in der konzeptionellen Entwicklungsphase, um beispielsweise das Ferienprogramm für 2020 zu gestalten, und ist in engem Austausch mit den Ansprechpartnern der Schulen.

 

Zum neuen Konzept gehört auch der Umzug des bisherigen Jugendraums aus dem Vereinsheim in die einladenden Räumlichkeiten der Werner-Borchers-Halle, die viele Möglichkeiten für die Jugendarbeit eröffnen.

 

Weitere Informationen zum Angebot für Kinder und Jugendliche – insbesondere dem Ferienprogramm – wird die Stadt noch einmal gesondert kommunizieren.

Die viel prämierte Geigerin Franziska Hölscher bestreitet mit ihrer Klavierpartnerin Danae Dörken das 4. Erbacher Saisonkonzert am 12. Januar 2020. Auf dem Programm stehen Sonaten von Beethoven, Schumann und Fauré. (Foto: Irene Zandel)

Rosamunde trifft auf Isolde, Harfe auf Tango total

Wieder- und Neubegegnungen in der Erbacher Kammerkonzertsaison 2019/2020 – ein Überblick

 

Erbach. Kammermusik ist kein einfaches Genre, denn das Erfassen der Feinheiten im Zusammenspiel nur weniger Instrumente erfordert ein konzentriertes Zuhören. Der gute Publikumszuspruch der „Konzerte in der Elfenbeinstadt Erbach“ zeigt allerdings in jeder Saison, dass die Musikfreunde im Odenwald solche Kunstgenüsse zu schätzen wissen. Bewährt hat sich dabei mit Sicherheit das Konzept dieser Traditionsreihe (die 66. Saison steht bevor): An sechs Sonntagnachmittagen zwischen Oktober und März bietet sie in der Erbacher Werner-Borchers-Halle exquisite Kammermusik in stimmungsvoller Atmosphäre, präsentiert von zumeist jungen preisgekrönten Solisten und Ensembles. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

 

Für die Saison 2019/2020 sind folgende Künstler und Programme vorgesehen:

 

Zum Auftakt am 27. Oktober gibt es eine Wiederbegegnung mit dem Signum Quartett, das schon bei seinem ersten Auftritt in Erbach im November 2010 ein künstlerisch markantes „Zeichen“ (= Signum) gesetzt hatte. Das Ensemble spielt Streichquartette von Franz Schubert („Rosamunde“-Quartett a-moll D 804), Leos Janá?ek (Nr. 1 „Kreutzersonate“) und Ludwig van Beethoven (B-Dur op. 130 mit der „Großen Fuge“ op. 133).

 

Der junge Ausnahmepianist Alexander Krichel bestreitet das Novemberkonzert (10.11.) mit virtuosen Kompositionen von Beethoven („Sturm“-Sonate d-moll op. 31/2), Maurice Ravel („Gaspard de la nuit“) und Franz Liszt. Dessen Klavierbearbeitungen großer Orchesterwerke wie der „Liebestod“ aus Richard Wagners „Tristan und Isolde“, den Alexander Krichel mit pianistischer Raffinesse auf den furiosen Gipfel führt, bilden Höhepunkte eines jeden Konzertprogramms. Auch für Krichel ist es der zweite Auftritt in Erbach, nachdem er im Februar 2015 hier schon einmal besten Eindruck hinterlassen hatte.

 

Das traditionelle Gastkonzert des Hessischen Rundfunks am 15. Dezember mit Solisten des hr-Sinfonieorchesters steht unter dem Motto „Harfen-Fantasien“. Es bietet ein breit gefächertes Programm, bei denen die Harfe ihre elegant perlenden Töne allein und im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Instrumenten verströmt: Bachs C-Dur-Suite (mit Flöte), Camille Saint-Saëns‘ Fantasie op. 124 (mit Violine), die „Conte fantastique“ nach E. A. Poe (mit Streichquartett) von André Caplet (1878-1925), die Fantasie c-Moll op. 35 (solo) von Louis Spohr und das Concert à cinq op. 71 (mit Violine, Viola und Violoncello) des belgischen Komponisten Joseph Jongen (1873-1953).  

 

Die künstlerische Ausdrucksstärke der Geigerin Franziska Hölscher und ihrer Klavierpartnerin Danae Dörken entspricht so gut dem Profil der Erbacher Konzertreihe, dass es hier höchste Zeit für einen Auftritt der beiden Künstlerinnen ist. Mit drei großen Violinsonaten von Fauré (Nr. A-Dur op. 13), Beethoven („Frühlingssonate“ Nr. 5 F-Dur op. 24) und Schumann (d-Moll op. 121) gibt das Duo am 12. Januar den Beweis seiner selbst bekundeten „großen Leidenschaft für die Kammermusik“.

 

Am 9. Februar stellt sich das „Ensemble Ambra“ vor, ein junges europäisches Trio, dessen Mitglieder aus Litauen, Bulgarien und Deutschland stammen. Anne Maria Wehmeier, Žilvinas Brazauskas und Asen Tanchev spielen in der eher ungewöhnlichen Besetzung Violine, Klarinette und Klavier. Ihr Programm: Sonaten von Saint-Saëns (für Klarinette und Klavier Es-Dur op. 167) und Francis Poulenc (für Violine und Klavier), Aram Khatchaturian (Trio für alle drei Instrumente) und Igor Strawinsky (Suite aus „L’Histoire du Soldat“). Im vergangenen Jahr wurde das Trio in die 63. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen, und im Rahmen dieses Förderprojekts tritt es auch in Erbach auf.

 

Beim letzten Konzert am 15. März heißt es: „Tango total – Südamerikanisches Temperament trifft auf russische Seele“. Das Kibardin Quartett mit Violine, Akkordeon, Gitarre und Kontrabass bietet fulminante Arrangements von russischer Musik und den Tangos Astor Piazzollas - eine Mischung aus elektrisierenden Rhythmen und musikalischer Poesie, mit überschäumender Spielfreude dargeboten. Ein flotter „Rausschmeißer“ zum Saisonabschluss und Appetitmacher auf die nächste Spielzeit in einem!    

 

Unterstützt wird die Konzertreihe von der Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis und der Radeberger Gruppe KG.

 

Die sechs Konzerte können im Abonnement (120 Euro für Erwachsene, 60 Euro für Schüler) mit Preisvorteil gegenüber dem Freiverkauf gebucht werden. Die Einzelkarte kostet 24 Euro, ermäßigt 12 Euro.

 

Der Saisonprospekt liegt aus im Erbacher Rathaus, bei der Touristik-Information im Alten Rathaus am Erbacher Marktplatz, im Schlossladen der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach sowie in den Filialen der Sparkasse Odenwaldkreis. Auf Wunsch wird er auch gern zugeschickt. Im Internet ist er einsehbar unter www.erbach.de. Abonnementbuchungen werden bis Montag, 15. Oktober, vom Konzertbüro im Alten Rathaus am Erbacher Marktplatz entgegen genommen (Ulrich Godenschweger, Telefon: 06062-64 87, E-Mail: ulrich-godenschweger@erbach.de).

 

(25.08.2019)

Mit Alexander Krichel tritt am 10. November einer der profiliertesten Pianisten der jüngeren Genration in der Erbacher Kammermusikreihe 2019/2020 auf. (Foto: Henning Ross)

„Erbach in Bewegung“ - Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts

Projektgruppe hat Arbeit aufgenommen, online-Befragung folgt!

 

Erbach. „Wir können stolz auf unsere Stadt sein“, so ein Mitglied der Projektgruppe, die ihre Arbeit aufgenommen hat. Das bezieht nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf das bürgerschaftliche Engagement. Die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts zusammen mit der Bevölkerung nimmt Fahrt auf. Bürgermeister Dr. Traub freut sich, dass sich über 550 Bürgerinnen und Bürger auf Befragung hin beteiligt haben und über 2.000 Ideen, Anregungen und Wünsche formuliert wurden. Hinzu kommen zahlreiche Rückmeldungen von ortsansässigen Firmen und von Vertretern verschiedener Erbacher Institutionen.

 

Die aus diesen Informationen heraus entwickelte Vision mit den zahlreichen Maßnahmevorschlägen wurden der Projektgruppe zur Diskussion gestellt. Die Vertreter von unterschiedlichen Gruppierungen, u.a. der Vereine, Politik, Unternehmen, Handel und Gewerbe, Tourismus, Senioren, Barrierefreiheit, Jugend, Kultur und Bürgerschaft, erörterten in kleinen Arbeitsgruppen zusammen mit den Vertretern der imakomm Akademie sehr intensiv die Ideen für Maßnahmen aus der Bürgerschaft (sortiert nach den Themenfenstern) und überprüften sie im Hinblick auf deren Relevanz und Umsetzbarkeit mit Blick auf die Vision „Erbach – die lebendige Stadt“.

 

Lebendig soll es auch weitergehen, und der Wunsch besteht, dass sich möglichst viele Menschen mit der Thematik auseinandersetzen und eine Leidenschaft für ihre Heimatstadt entwickeln, das heißt „für ihre Stadt brennen“, so wünscht es sich ein Teilnehmer des Abends.

 

Daher werden die von der Bürgerschaft genannten Maßnahmen unter www.soscisurvey.de/Massnahmen_fuer_erbach/  ab Donnerstag(18.) online gestellt. Die Bürger erhalten damit die Gelegenheit, sich einen Überblick über den gesamten Maßnahmenkatalog zu verschaffen und eine Gewichtung vornehmen. Das Ergebnis wird dann erneut in einer Sitzung der Projektgruppe im Mai besprochen.

 

(12.04.2019)

Während der Bauarbeiten in der Erbacher Hauptstraße: geänderte Einbahnstraßenregelung im unteren Abschnitt

Erbach. Für die Zeit der Baumaßnahmen in der oberen Erbacher Hauptstraße ist die bisherige Einbahnstraßenregelung im unteren Abschnitt (parallel zur Mümling) aufgehoben worden und gilt jetzt für die umgekehrte Richtung: Ab sofort ist dieser Abschnitt Einbahnstraße in Richtung Werner-von-Siemens-Straße, die sich – als Erbachs zweite Hauptgeschäftsstraße - dadurch für den Autoverkehr von der B 45/Jahnstraße her leichter erreichen lässt.   

 

(10.04.2019)

Bund stärkt Kulturmarke Erbach-Michelstädter Theatersommer

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat beschlossen, den Verein Theaterschule Odenwald e.V. bei der Entwicklung eines Theaterstücks mit dem Titel „Der Gerechte“ finanziell maßgeblich zu unterstützen.

 

Zum Inhalt:

 

Das Theaterstück aus der Feder des Odenwälder Kulturschaffenden Dirk Daniel Zucht spiegelt die Geschichte der Familie List aus Ernsbach, die während der Zeit des Nationalsozialismus den Michelstädter Händler Strauß auf ihrem bäuerlichen Anwesen Zuflucht gewährt  hatte. Da Strauß jüdische Wurzeln hatte, sollte er - wie Tausende andere - in ein Konzentrationslager deportiert und schließlich ermordet werden.

 

Der Familie List ist es zu verdanken, dass ihm dieses Schicksal erspart blieb. Der Bauer Heinrich List jedoch wurde verhaftet und starb 1942 im Konzentrationslager Dachau.

 

Gemeinsam mit seiner Frau Marie wird er heute in der Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.

 

„Der Gerechte“ wird neben dem Hauptstück im Rahmen des Erbach-Michelstädter Theatersommers 2020 im Erbacher Schlosshof uraufgeführt. Karten werden ab Dezember 2019 im Schlossladen des Erbacher Schlosses zur Verfügung stehen.

 

Der Verein Theaterschule Odenwald e.V. mit seinem Geschäftsführer Dirk Daniel Zucht und der Erbach-Michelstädter Theatersommer unter Federführung von Alexander Kaffenberger danken vor allem der Bundesministerin Julia Klöckner und ihrem Team.

 

Außerdem gilt der Dank dem Projektträger Jülich GmbH für die vorzügliche Zusammenarbeit und das große Interesse an der in den letzten Jahrzehnten geleisteten Kulturarbeit.

 

Eine Einladung zur Uraufführung nach Erbach an die Bundeslandwirtschaftsministerin wurde bereits ausgesprochen, auch wenn der genaue Termin zunächst noch mit der Stadtverwaltung in Erbach abgesprochen werden muss.

 

Wer sich gerne beim Projekt einbringen will, sei es als Darsteller oder hinter den Kulissen, kann sich bereits jetzt über die Homepage der Theaterschule (www.theaterschule-odenwald.de) melden. Willkommen sind Interessierte jeden Alters.

 

(02.04.2019)

Der Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald informiert: Sammlung von Bioabfällen

Der Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald weist erneut darauf hin, dass bei Befüllung der Biotonne keine biologisch abbaubaren Kunststoffbeutel und herkömmliche Kunststofftüten verwendet werden sollen.

 

Der Betreiber der Anlage, der den Biomüll zu Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet, bemängelt die sehr schlechte Qualität der Bioabfallanlieferungen (siehe beigefügtes Bild).

 

Kompost ist allerdings nur absetzbar, wenn er frei von Verunreinigungen ist. Die Beseitigung der Störstoffe kostete im letzten Jahr 25.000,-- €, die über die Gebühr erwirtschaftet werden müssen.

 

Um Störstoffe abzuwenden,  bitten wir erneut, vor Befüllung der Biotonne, den Bioabfall in Zeitungspapier oder in die im Handel erhältlichen Papierbeutel einzupacken. Hierdurch wird die Flüssigkeit im Biomüll aufgesaugt und die Biotonne bleibt sauber.

 

Auf keinen Fall Plastikbeutel und auch nicht die angeblich kompostierbaren Plastikbeutel verwenden, da diese in der kurzen Verweildauer in der Rottebox unserer Anlage nicht abgebaut werden.

 

Fragen hierzu beantwortet der Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald.

 

MÜLLABFUHR-ZWECKVERBAND ODENWALD

Am Steinbruch 3

 

64753 Brombachtal

 

Telefon: 0 60 63 – 9 31 90

E-Mail: info@mzvo.de

Für den Fall, dass nicht immer alles so schnell wie gewünscht geschieht...

Ein Hinweis in eigener Sache: Hin und wieder kommt es vor, dass Bürgerinnen und Bürger sich an die Erbacher Stadtverwaltung wenden, um auf Mängel in der städtischen Infrastruktur aufmerksam zu machen und um deren möglichst umgehende Behebung bitten. Solchen Hinweisen gehen die Mitarbeiter natürlich auch nach und versuchen, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen.

 

Wenn sich allerdings herausstellt, dass eine Reparatur seitens des städtischen Bauhofs grundsätzlich nicht möglich ist, muss eine Fachfirma beauftragt werden.

 

Bei speziellen Problemen ist es nun leider so, dass es hier in der Region oftmals nur wenige Firmen gibt, die die erforderliche Reparatur ausführen können - aber auch sie leider nicht immer umgehend. Hinzu kommt, dass alle Baufirmen derzeit überlastet sind, da die Auftragslage konjunkturbedingt sehr gut ist, die (personellen und technischen) Kapazitäten hingegen nicht ausreichen. Mit dieser Situation muss auch die Erbacher Stadtverwaltung kämpfen, zumal notwendige Maßnahmen auch auf weiteren Kommunal-, Kreis- und Bundestraßen terminiert umzusetzen sind, damit Folgemaßnahmen, wie z. B. Sanierungen, erfolgen können.

 

Daher bittet die Stadt Erbach um Verständnis, wenn sich manchmal nicht immer alles so schnell wie gewünscht reparieren lässt - bei großem Verständnis ihrerseits für die berechtigten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger! 

 

(18.04.2017)