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Gesellschaft und Soziales

Die sozialen Werte einer Stadt sind ausschlaggebend, um sich in seiner Heimatstadt zu Hause zu fühlen. Jeder soll die Chance erhalten, ein gleichwertiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Ob Träger der Sozialleistungen, Vereine, Kirchen, Kindergärten und Schulen sowie fachspezifische Einrichtungen der Stadt und des Odenwaldkreises, sie alle engagieren sich, um dieser Anforderung in Erbach und der Region gerecht zu werden. Doch sie alleine können es nicht bewältigen, sondern alle Erbacherinnen und Erbacher sind aufgerufen miteinander, in der Nachbarschaft und im täglichen Leben darauf hinzuwirken, dass jeder in Erbach angenommen wird und sich im gesellschaftlichen Leben wiederfindet.

Ein ganz besonderes Ziel hat sich Erbach vorgenommen, barrierefrei für alle. Mit der Unterzeichnung der „Resolution von Barcelona – Die Stadt und die Behinderten" zu Beginn des Jahres 2000 hat sich die Kreisstadt Erbach freiwillig verpflichtet, Menschen mit Handicaps als vollwertige Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, alles Notwendige zu veranlassen, damit eine bessere Wahrnehmung von Behinderten, ihren Rechten, Bedürfnissen, Potentialen und ihre Mitwirkung am öffentlichen Leben ermöglicht wird. So wurde im Januar 2005 das ehrenamtlich tätige Barrierefreie Forum unter Leitung von Bürgermeister Harald Buschmann ins Leben gerufen. Die Mitglieder, Betroffene und Vertreter der Fachorganisationen setzen Impulse und nehmen Einfluss auf die Umsetzung einzelner Projekte, um die Situation zu verbessern. Ihnen ist es wichtig, dass alle Menschen, sowohl Menschen mit Handicaps, Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen, z. B. Rollatoren und auch Menschen mit vorübergehenden Handicaps alle Einrichtungen des öffentlichen Lebens gleichberechtigt nutzen können.

Seit 2004 besteht der Erbacher Präventionsrat, ebenfalls ein ehrenamtlich tätiges Gremium unter Leitung des Bürgermeisters mit Vertretern der Schulen, Kindergärten, Kirchen, Polizei, Stadt und Jugendamt. Schwerpunktthemen sind die Jugendsozialarbeit und die Integration der Migrantinnen und Migranten.

Mit dem Agenda-Leitbild „Wir Bürger in Erbach nehmen die Dinge selbst in die Hand" wurde im Jahr 2000 die Agenda 21 Erbach ins Leben gerufen. In 16 Arbeitsgruppen haben weit über 250 Bürgerinnen und Bürger über 120 Projekte formuliert und zum Teil umgesetzt. Alle Überlegungen und Projektziele fließen in die Stadtentwicklung ein.

Alle ehranamtlichen Initiativen und auch die vielen Vereine der Stadt finden ihren Ansprechpartner bei der Erbacher Bürgerpraxis, ein Büro zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in Erbach. Es hat die Aufgabe als erster Ansprechpartner zu fungieren, Projekte anzustoßen, Vorhaben zu koordinieren und zu vernetzen.

Neben den städtischen Initiativen, gibt es in Erbach die Kirchen, die Wohlfahrtsverbände, Vereine, gemeinnützige und sozialen Einrichtungen, die alle sehr engagiert und in vielfältiger Form die sozialen Belange unserer Bürger begleiten und unterstützen.

 

Kontakt

Magistrat der Kreisstadt Erbach
Fachbereich 1.2 Bürgerpraxis/Umweltamt
Neckarstraße 3
64711 Erbach im Odenwald
Tel.: 06062-6425
Fax: 06062-6412
E-Mail: buergerpraxis@erbach.de

 

Stadtrundgang
"Erbach rundum erleben"












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Impressionen aus
Erbach im Odenwald

Altes Rathaus und Muemling
Lustgarten und Orangerie
Hof der Graeflichen Sammlungen Schloss Erbach
Tempelhaus
Blick auf die Schlosswache, das alte Rathaus und die Stadtkirche
Rathaus und Stadtkirche
Fachwerkhaeuser im Staedtel
Schloss Marktplatzseite
Staedtel

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Imagefilm Erbach im Odenwald


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