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Coronavirus: Aktuelle Informationen

Auf einer extra eingerichteten Webseite informieren wir Sie aktuell über die neuesten Entwicklungen zu den Corona-Schutzmaßnahmen sowie Hilfeleistungen: www.erbachsolidarisch.de

 

Corona-Impfzentrum auf Wiesenmarkts-Gelände in Erbach

Das Corona-Impfzentrum für den Odenwaldkreis wird auf dem Wiesenmarkts-Gelände in Erbach entstehen. Darauf hat sich Landrat Frank Matiaske mit Bürgermeister Dr. Peter Traub verständigt. „Ich danke Dr. Traub und der Stadt Erbach dafür, dass das Areal für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung steht“, so Matiaske. Er betont gleichzeitig, dass der Platz für den nächstjährigen Wiesenmarkt wieder frei sein wird. „Das Gros der Impfungen wird bis Mai/Anfang Juni abgeschlossen sein. Falls es erforderlich sein sollte, wird das Impfzentrum dann in andere, kleinere Örtlichkeiten umziehen“, schildert Matiaske. Nach den Vorgaben des Landes Hessen muss das Impfzentrum in einer Dimension konzipiert und aufgebaut werden, die täglich bis zu 1.000 Impfungen ermöglicht.

 

Wie berichtet, soll es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt bis zum 11. Dezember ein solches Zentrum geben. „Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Kreisstadt den Odenwaldkreis bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt“, so Bürgermeister Dr. Traub. „Wir freuen uns, mit der Zurverfügungstellung des Geländes einen Beitrag zur hoffentlich baldigen Überwindung der Krise leisten zu können.“

 

Federführend bei der Errichtung des Impfzentrums sind das Gesundheitsamt mit dessen Leiterin Dr. Antje Siebel und die Untere Katastrophenschutzbehörde mit Kreisbrandinspektor Horst Friedrich an der Spitze. In engem Austausch untereinander und der Verwaltungsleitung wurde ein Konzept erstellt und ein passender Standort gesucht. Parallel dazu werden auch zwei mobile Impfteams gebildet, die zum Beispiel Bewohner von Pflegeheimen aufsuchen, um sie zu impfen.

 

Das Wiesenmarkts-Gelände ist mit den Bierhallen, genügend Platz für einen zusätzlichen Bau, einer ausreichenden Anzahl von Parkplätzen sowie einer Wasser-, Abwasser- und Stromversorgung ein idealer Standort. Ausgenommen von der Nutzung im Zusammenhang mit dem Impfzentrum ist die Werner-Borchers-Halle. Auf Details werden sich das Gesundheitsamt und die Untere Katastrophenschutzbehörde verständigen. Gedacht ist daran, dass auf dem unteren Marktgelände eine Messehalle mit Impfstraßen errichtet wird und die Bierhallen für Logistik- und Verwaltungsbereiche genutzt werden.

 

Landrat Matiaske wiederholt seinen schon gestern geäußerten Aufruf an Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte sowie Pharmazeutisch-Technische Assistentinnen und Assistenten, im Impfzentrum und den mobilen Teams mitzuarbeiten. Wer sich für einen Dienst zur Verfügung stellen will, wird gebeten, sich im Landratsamt über das Kontaktformular oder unter der Telefonnummer 06062 70-1428 zu melden. Der Einsatz wird vergütet.


(Quelle: Landratsamt Odenwaldkreis 25.11.2020)

 

BürgerService im Erbacher Rathaus aktuell geschlossen

Aufgrund eines Personalengpasses ist das Büro des BürgerService in Erbach zurzeit geschlossen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich mit dringenden Anliegen telefonisch an die 06062 64-0 zu wenden.

 

Sobald das Büro des BürgerService wieder besetzt ist, wird dies bekannt gegeben.

 

(23.11.2020)

 

Wichtige Frist für Solaranlagen & Co läuft ab

Wer eine Solaranlage betreibt oder anderweitig dezentral Strom erzeugt, muss einen wichtigen Termin beachten: Bis zum 31. Januar 2021 müssen alle Anlagen im neuen „Marktstammdatenregister“ der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Bei der Bundesnetzagentur entsteht dadurch erstmals ein Überblick über alle dezentralen Erzeugungsanlagen in Deutschland wie Solar- und Biogasanlagen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke.

 

Im Netzgebiet der Netze BW wurden in den vergangenen Monaten bereits alle Besitzer angeschrieben und auf die Anmeldepflicht aufmerksam gemacht. Ist die Anlage am Stichtag 31. Januar nicht erfasst, hat das Folgen: Die Netzbetreiber dürfen erst dann wieder Einspeisevergütung auszahlen, wenn die Registrierung nachgeholt wurde. Die Registrierung selbst erfolgt über ein spezielles Online-Portal der Bundesnetzagentur unter www.marktstammdatenregister.de. Die dabei erforderlichen Daten stellt die Netze BW schriftlich oder online zur Verfügung.

 

Weitere Informationen auch unter: www.netze-bw.de/mastr 

 

(23.11.2020)

 

Ab Dezember wieder vergünstigte Dauerkarten für die Freibäder in Erbach und Michelstadt erhältlich

Ab dem 1. Dezember 2020 sind vergünstigte Dauerkarten für die kommende Freibadsaison erhältlich. Die Karten gelten sowohl für das Alexanderbad in Erbach als auch das Waldschwimmbad in Michelstadt.

 

Die Karten kosten für Erwachsene 70 Euro (statt 80 Euro), und für Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte sowie Teilnehmer eines Freiwilligendienstes 30 Euro (statt 36 Euro). Die vergünstigten Preise gelten bis zum 31. März 2021.

 

Die Dauerkarten können in Erbach in der Touristik-Information am Marktplatz gekauft bzw. aufgeladen werden. Geöffnet ist die Touristik-Information täglich von 11-16 Uhr. In Michelstadt erfolgt der Verkauf der Dauerkarten bzw. die Aufladung der Karten während der Öffnungszeiten in der Zentrale der Stadtverwaltung (Bürgerbüro).

 

Bei der Erstausstellung einer Dauerkarte wird ein Bild benötigt. Bereits ausgestellte Dauerkarten müssen zur Verlängerung mitgebracht werden. Sollte eine Nutzung der Dauerkarten 2021 in Folge von möglichen Corona-Maßnahmen nicht möglich sein, werden die Kosten der Dauerkarte erstattet.

 

Dauerkarten, die 2020 aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht genutzt wurden, können kostenfrei auf die Badesaison 2021 übertragen werden, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verkaufsstellen darauf hingewiesen werden.

 

(19.11.2020)

 

Die stolzen Kinder des Naturkindergartens mit ihren selbstgebastelten Laternen in ihrem Bauwagen. (Foto: Jeannette Weiers)

Wenn Laternen mit Kinderaugen um die Wette leuchten

Für den neueröffneten Naturkindergarten in Erbach sollte der Laternenumzug in diesem Jahr eine gelungene Premiere werden. Deshalb erarbeiteten die Erzieherinnen des neu eröffneten Naturkindergartens ein Konzept, wie man trotz der Corona-Schutzmaßnahmen einen schönen und für die Kinder unvergesslichen ersten Laternenumzug rund um das Gelände im Erbacher Ortsteil Erlenbach stattfinden lassen konnte.

 

Zur Vorbereitung auf das Laternenfest gehörte im November das Basteln der eigenen Laternen. Aus Handabdrücken der Kinder entstanden phantasievolle Tiere wie Kühe, Elefanten, Spinnen und sogar Gespenster, die pünktlich zum Laternenfest fertig wurden. Am 11. November begannen die Kinder ihr Laternenfest dann mit einem ersten Laternenlauf über das Gelände des Naturkindergartens ehe im Anschluss die Leuchttauglichkeit der Laternen im dunklen Bauwagen getestet wurde. Um den Kindern die Geschichte von Sankt Martin näher zu bringen, führten die Erzieherinnen eine Kamishibai-Geschichte (Erzähltheater) auf und sangen mit ihnen das Sankt-Martins-Lied.

 

Am Lagerfeuer vor dem Bauwagen gab es als Abschluss für die Gruppe einen Weckmann zum Essen und das gemeinsame Lied „Laterne, Laterne“. Die Kindergartenkinder hatten jede Menge Spaß und freuen sich schon jetzt auf das Laternenfest im kommenden Jahr.

 

(18.11.2020)

 

Luftbild Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH, 2019 (Copyright: GZO)

Das Gesundheitszentrum Odenwaldkreis: Wichtig für die gesamte Region

Über 1.000 Beschäftigte arbeiten im Gesundheitszentrum in Erbach (kurz GZO genannt). Damit ist das GZO, zu dem das Kreiskrankenhaus Erbach, ein Alten- und Pflegeheim, die Pflegeschulen des Odenwaldkreises sowie die Tochterunternehmen MVZ, PhysioZentrum Odenwaldkreis und MedInvest GmbH gehören, nicht nur ein wichtiger medizinischer Standort, sondern auch einer der größten Arbeitgeber im Odenwaldkreis. Umso wichtiger ist es, dass sich Mitarbeiter, Patienten und Besucher gegenseitig mit Verständnis begegnen und sich – vor allem aufgrund der angespannten Parkplatzsituation – nicht übereinander ärgern.

 

Besucherparkplätze nutzen

Die Zahl der jährlich behandelten Patientinnen und Patienten liegt im stationären Bereich bei rund 12.000 und ambulant bei ca. 30.000 Patienten bei einer aktuellen Bettenzahl von insgesamt 320 Betten. Die Stellplatzzahlen des Besucherparkplatzes übertreffen die vorgegebene Menge der Stellplatzordnung der Stadt Erbach. Dennoch kommt es immer wieder dazu, dass Fahrzeuge in den umliegenden Straßen geparkt werden. Besonders für die Anwohnerinnen und Anwohner ist das verständlicherweise ein großes Ärgernis, da die Straßen dadurch überfüllt sind. Auch wenn es für Besucherinnen und Besucher mit geringen Kosten verbunden ist, sollten sie die Besucherparkplätze nutzen und nicht in den Nachbarstraßen parken. Aus ihrer Sicht nutzen sie die Parkflächen der umliegenden Straßen zwar nur punktuell – für die Anwohnerinnen und Anwohner wird die Verkehrssituation vor ihren Häusern aber rund um die Uhr durch Fremdparker gestört.

 

Neuer Parkraum für Mitarbeitende des GZO

Nicht nur die Besucherinnen und Besucher haben Bedarf an Parkplätzen in der Nähe des Gesundheitszentrum – auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihr Fahrzeug abstellen können. Das GZO stellt seinen Mitarbeitenden in einem eigenen

Mitarbeiterparkhaus und einer Tiefgarage deshalb Parkplätze zu einem Mitarbeitertarif zur Verfügung, die während der Arbeitszeit genutzt werden können. Zudem gibt es für die Mitarbeitenden überdachte Zweirad-Parkplätze. Darüber hinaus liegen aktuell Pläne zur Neugestaltung und Erweiterung des Parkraums für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, um Engpässe zu vermeiden, die durch den Ausbau des GZO in den letzten Jahren entstanden sind. Obwohl es verständlich ist, dass einige Mitarbeitende die Kosten für den Parktarif vermeiden möchten, sollte das Parken in den umliegenden Straßen nicht die Lösung sein, da es zu Lasten der Anwohnerinnen und Anwohner geht.

 

Ein Gesundheitszentrum als Chance

Wenn man von den Ärgernissen über die angespannte Parkplatzsituation absieht, ist die GZO für Erbach ein großes Glück. Neben Arbeitsplätzen deckt das Gesundheitszentrum mit vielen Fachbereichen ein sehr breites Spektrum an medizinischen Leistungen ab und wächst seit Jahren kontinuierlich. Im Bedarfsfall können sich die Erbacherinnen und Erbacher also auf eine gut aufgestellte ärztliche Versorgung in ihrer Stadt verlassen und müssen keine langen Anfahrtswege in Kauf nehmen. Denn gerade im Notfall zählt jede Minute! Deshalb werden auch die Anwohnerinnen und Anwohner um ein wenig Nachsicht gebeten: An nahezu jedem Ort mit einer öffentlichen Einrichtung kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen – sei es an Schulen, Kindergärten oder der Poststelle. Dennoch sind all diese Einrichtungen, wie das GZO, ein Mehrgewinn für die gesamte Region.

 

 

(20.11.2020)

 

„Nie wieder!“ darf keine leere Worthülse werden. Auch in Corona-bedingt schwierigen Zeiten ist es wichtig, den Volkstrauertag bewusst zu begehen. Aus diesem Grund hat Bürgermeister Dr. Peter Traub auf dem Erbacher Friedhof in Gedenken an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft einen Kranz niedergelegt. In den Erbacher Ortsteilen wurde der Volkstrauertag ebenfalls mit einer stillen Kranzniederlegung begangen, da die jährlich stattfindenden Gedenkfeiern in diesem Jahr entfallen mussten.
Heute (12.11.) haben unsere fleißigen Bauhofmitarbeiter beim Aufstellen einer neuen Toilette im Wildpark Brudergrund unterstützt. Die Trockentoilette, die als Fertigteil angeliefert und von einer Fachfirma installiert wurde, funktioniert dank eines speziellen Lüftungssystems ganz ohne Wasser, ist aber trotzdem geruchsfrei. Damit steht einem langen Ausflug im Brudergrund nichts mehr im Weg!
Die Erbacher Stadtbücherei ist auch in herbstlichen Corona-Zeiten für ihre Nutzer da und hält jede Menge Neuerwerbungen bereit – hier präsentiert von Leserin Renate Hagemeyer (links), den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Andrea Aurich (rechts) und Ursula Biersack (2.v.l.), einer weiteren Leserin und Ulrich Godenschweger vom Kulturamt der Stadt. (Foto: Theresa Ohl, Stadt Erbach).

Neues Lesefutter in der Erbacher Stadtbücherei

Erbach. Nach den neuen Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus dürfen die öffentlichen Bibliotheken im November geöffnet bleiben, wobei die bisherigen Abstands- und Hygieneregeln natürlich beachtet werden müssen. Daher ist auch die Erbacher Stadtbücherei in der Hauptstraße 56/Ecke B 45 weiterhin und wie gewohnt dreimal wöchentlich geöffnet, und zwar montags, mittwochs, freitags 15-18 Uhr und mittwochs auch 10-12 Uhr.

 

Für viele Bücherwürmer bedeuten die Herbst- und Wintermonate ja eine noch intensivere Lesezeit als ohnehin schon. Da trifft es sich gut, dass das Ehrenamtlichen-Team der Erbacher Stadtbücherei ab sofort eine große Anzahl von Neuerwerbungen für die Ausleihe bereitstellen kann. Für diese Bestandsaktualisierung hat das Land Hessen zusätzlich zu den 7.000 Euro an städtischen Eigenmitteln einen Zuschuss in Höhe von 10.500 Euro bewilligt, so dass insgesamt 17.500 Euro für neue Bücher, Hörbücher und Spiele zur Verfügung stehen. Die aktuellen Bestseller von der Belletristik- und Sachbuchliste gehören selbstverständlich genauso dazu wie Kinder- und Jugendbuchtitel und Neuerscheinungen zu den in der Bücherei stark nachgefragten Ratgebern wie Reisen, Kochen und Garten. Das Angebot an englischsprachigen Romanen ist ebenfalls aufgefrischt worden.

 

Als einzige Bücherei im gesamten Odenwaldkreis bietet die Erbacher Stadtbücherei darüber hinaus auch den Fernleihservice an, nämlich die zeitnahe Beschaffung von Sachliteratur aus anderen Bibliotheken des gesamten Bundesgebiets (5 Euro pro Bestellung).

 

Zur ersten Ausleihe in der Erbacher Stadtbücherei wird um das Mitbringen des Personalausweises gebeten. Erwachsene zahlen für die Ausstellung eines Leseausweises eine Jahresgebühr von fünf bzw. zehn Euro; Kinder und Jugendliche erhalten den Ausweis kostenlos. Für alle Fragen rund um die Angebotsnutzung stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Andrea Aurich, Elfriede Gebhardt, Cindy Weber, Katharina Neuberger, Ursula Biersack und Mitarbeiter Ulrich Hein gern zur Verfügung.

 

Telefonisch ist die Bücherei während der Öffnungszeiten erreichbar unter der Rufnummer 06062 80 93 51; E-Mail: stadtbuecherei@erbach.de. Internet: www.erbach.de. Der Medienbestand ist einsehbar unter http://webopac.erbach.de.

 

 

Aktuelle Bestseller neu in der Erbacher Stadtbücherei – eine Auswahl:

  • Elke Heidenreich: Männer in Kamelhaarmänteln
  • Ken Follett: Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit
  • Elena Ferrante: Das lügenhafte Leben der Erwachsenen
  • Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse
  • Thomas Hettche: Herzfaden
  • Carmen Korn: Und die Welt war jung
  • Donna Leon: Geheime Quellen – Commissario Brunettis 29. Fall
  • Robert Seethaler: Der letzte Satz
  • Bernhard Schlink: Abschiedsfarben
  • Sabine Ebert: Preis der Macht
  • Michael Kobr/Volker Klüpfel: Funkenmord – der neue Kluftinger-Fall
  • Joachim Meyerhoff: Hamster im hinteren Stromgebiet
  • Bas Kast: Das Buch eines Sommers

 

(12.11.2020)

 

An verschiedenen Stellen in Erbach ist in den nächsten Tagen eine Montagefirma unterwegs, um Erbach auf eine hell erleuchtete Adventszeit vorzubereiten. Dazu gehören auch neue Lichtelemente in Baumkronen, wie hier auf dem Bild zu sehen.
Die Jugendlichen, die am Scooter-Projekt teilnahmen, machten in kurzer Zeit große Lernfortschritte, die sie am Ende des Workshops stolz präsentierten.

Sport vereint: Scooter-Kurs führt Erbacher Kinder und Jugendliche mit jungen Flüchtlingen zusammen

Im Rahmen des Programms „Sport und Flüchtlinge“ der Sportjugend Hessen nahmen am 28. und 29. Oktober knapp 80 Kinder und Jugendliche, darunter auch junge Flüchtlinge, an einem Scooter-Kurs auf dem Wiesenmarktgelände in Erbach teil.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Schule am Sportpark wurden durch den Kurs animiert, sportlich aktiv zu werden und spielerisch junge Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge in die Gruppe zu integrieren. Dabei stand vor allem der Spaß am Scooter-Fahren im Vordergrund und die Herkunft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielte keine Rolle.

 

Den beiden Coaches der „Agentur für Funsport und Bewegungskonzepte City-Skate“ gelang es, trotz der angespannten Corona-Situation und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen, den Jugendlichen mit dem Kurs viel Freude zu bereiten. Die Resonanz der Kinder und Jugendlichen war dementsprechend positiv. Die große Mehrheit von ihnen wünscht sich ein regelmäßiges Angebot in diese Richtung, sodass es Überlegungen gibt, diesem Wunsch nachzugehen. Benjamin Reimer, Sportcoach und Jugendsozialarbeiter der Kreisstadt Erbach, der das Projekt gemeinsam mit dem Sportkoordinator der Schule am Sportpark, Mariusz Rutkowski, initiierte und organisierte, möchte im nächsten Jahr Inline-Skate und Scooter-Kurse anbieten.

 

Ein großer Dank geht an die Agentur für Funsport und Bewegungskonzepte City-Skate. Diese spendete jeweils 10 Stunt-Roller an die Jugendsozialarbeit in der Kreisstadt und in Oberzent. Benjamin Reimer (Erbach) und Rene Tunn (Oberzent) zeigen sich darüber begeistert und sehen gute Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche für sportliche Aktivitäten im Freien zu gewinnen.

 

(06.11.2020)

 

Erbacher Schlossmarkt pausiert bis 2021

Der Erbacher Schlossmarkt, der im September und Oktober jeweils am dritten Samstag stattgefunden hat, wird bis Anfang 2021 pausieren. Grund sind die aktuellen Corona-Fallzahlen, die es nicht möglich machen, dass der Markt in der bisherigen Form stattfinden kann.

 

Laut der hessischen Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus sind Wochenmärkte zwar erlaubt, es gelten aber strenge Regeln für deren Durchführung. „Da unser Schlossmarkt von der Geselligkeit lebt und besonders das Verweilen auf dem Marktgelände den Markt ausmacht, haben wir uns dazu entschieden, den Markt bis Ende des Jahres pausieren zu lassen“, erklärt Erbachs Bürgermeister Dr. Peter Traub. „Die ersten beiden Märkte waren ein Highlight auf dem Marktplatz – daran werden wir im neuen Jahr anknüpfen, wenn die Corona-Schutzmaßnahmen es wieder zulassen.“

 

(05.11.2020)

 

Integreat App: Digitaler Wegweiser für den Odenwaldkreis in vier Sprachen

Menschen, die neu in den Odenwaldkreis gezogen sind, finden ab sofort wichtige Informationen in der "Integreat-App". Besonders für Menschen mit Migrationshintergrund lohnt sich ein Blick in die App, die in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Griechisch und Rumänisch zur Verfügung steht.

 

Informationen der folgenden Themenfelder sind in der App zu finden:

  • Willkommen
  • Sprache/Integration
  • Ausbildung/Arbeit/Studium
  • Kinder/Familie/Partnerschaft
  • Freizeit/Kultur/Sport
  • Alltag

 

(03.11.2020)

 

Wegen steigender Corona-Fallzahlen: Zutritt zum Erbacher Rathaus nur nach Terminvereinbarung

Erbach. Im Rathaus der Kreisstadt Erbach ist ab dem kommenden Montag (2. November) der Zutritt für den Publikumsverkehr bis auf weiteres nur eingeschränkt möglich. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Situation mit ihren steigenden Fallzahlen.

 

Die Bürgerinnen und Bürger erhalten nach vorheriger Terminabsprache Zutritt zum Rathaus Neckarstraße 3, um ihr Anliegen persönlich besprechen zu können. Durch diese Maßnahme werden Warteschlangen vermieden und folglich Ansteckungsrisiken gemindert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aber weiterhin zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten per Telefon und E-Mail erreichbar.

 

Im Folgenden sind die wichtigsten Telefonnummern und E-Mail-Adressen des Rathauses aufgeführt. Alle weiteren Nummern sind auch unter www.erbach.de zu finden.

 

BürgerService (z. B. Passangelegenheiten): 06062 64-0 oder buergerservice@erbach.de

 

Standesamt (Trauungen, Geburten und Sterbefälle): 06062 64-360, 64-361 und 64-365 oder standesamt@erbach.de

 

Stadtbauamt: 06062 64-231 oder stadtbauamt@erbach.de

 

Friedhofverwaltung: 06062 809012 oder friedhofverwaltung@erbach.de

 

Stadtkasse: 06062 64-255, 64-256 oder stadtkasse@erbach.de

 

Steueramt: 06062 64-251 oder steueramt@erbach.de

 

Allgemeine Fragen: rathaus@erbach.de

 

(30.10.2020)

Das Odenwald-Hallenbad öffent unter Corona-Bedingungen

Liebe Gäste des Odenwald-Hallenbades,

 

ab Montag, den 19. Oktober 2020 ist das Odenwald-Hallenbad wieder für den regulären Badebetrieb sowie für den Schul- und Vereinssport geöffnet. Die Nutzung des Hallenbades ist unter Einhaltung verschiedener Auflagen möglich.

 

Um zahlreichen Badegästen eine Bademöglichkeit zu bieten, werden die Öffnungszeiten in Blöcke á 180 Minuten (mit Ausnahme Sonntag) aufgeteilt. Maximal 50 Besucher sowie die festgelegte Anzahl von Schwimmerinnen und Schwimmern im Rahmen des Vereinssports dürfen das Hallenbad gleichzeitig nutzen; der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhal­ten. Die Badezeiten für den Schulschwimmsport werden separat festgelegt.

 

Das aktuelle Hygiene- und Zugangskonzept für das Odenwald-Hallenbad, gültig für Besu­cher und Vereinssport, finden Sie auf der Homepage.

 

Als Ergänzung zur Haus- und Badeordnung werden während der Corona-Pandemie fol­gende Blockzeiten festgelegt:

 

Die aktuellen Badezeiten-Blöcke ab dem 19. Oktober 2020:

                         

Montag bis Donnerstag                

14-17 Uhr (Einlass bis 16 Uhr)
18-21 Uhr (Einlass bis 20 Uhr)

 

Freitag und Samstag                     

10-13 Uhr (Einlass bis 12 Uhr)
14-17 Uhr (Einlass bis 16 Uhr)
18-21 Uhr (Einlass bis 20 Uhr)

 

Sonntag                                           

10-13 Uhr (Einlass bis 12 Uhr)
14-19 Uhr (Einlass bis 18 Uhr)

 

Die genannten Regelungen sind dynamisch und können kurzfristig angepasst werden.

 

Erbach, den 8. Oktober 2020

Die Geschäftsführung des Hallenbad-Zweckverbandes im Odenwaldkreis

 

Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie hier.

 

(15.10.2020)

 

Gewinnspiel: Stadtführung mit dem Bürgermeister

Im Rahmen der Aktion "Heimatshoppen", können sich Besucherinnen und Besucher in der Touristik-Information Erbach & Odenwald-Laden vom 15.10.-15.12.2020 eine Teilnahmekarte zur Verlosung an einer Stadtführung mit dem Bürgermeister abholen. Teilnehmen kann jeder, der für mindesten 20 Euro im Odenwald-Laden einkauft. Verlost werden 5 x 2 Tickets.

 

Für alle, die bei der Ziehung der Gewinner am 16.12. kein Losglück haben, gibt es ein Trostpflaster: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die keine Karten zur Stadtführung mit dem Bürgermeister gewinnen, erhalten einen Gutschein für eine öffentliche Stadt- oder Themenführung ab Januar 2021. Viel Glück!

 

(15.10.2020)

 

Schloss Erbach verlängert buchbares Familien-Programm bis 06.01.2021 - Neue Öffnungs- und Führungszeiten im Schloss

Da die neuen buchbaren Familienangebote im Schloss Erbach so gut ankamen, werden diese bis zum 06.01.2021 verlängert. Die privaten Familienführungen durch die Gräflichen Sammlungen sowie die beiden Workshops in der Schnitzwerkstatt des Deutschen Elfenbeinmuseums sind weiterhin buchbar und garantieren auch an grauen Tagen informative, spaßige und kreative Stunden für die ganze Familie. Das eigentliche Ferienprogramm fällt coronabedingt leider aus.

 

Private Familienführung

Die private Familienführung ist eine Schlossführung, wie man sie sonst nicht erlebt. Mit privatem Guide geht es zu einem individuellen Rundgang durch die Gräflichen Sammlungen. Für die 60- bis 75-minütige Tour stehen drei unterschiedliche Themen zur Auswahl: „Römer und Marmorköpfe“, „Ritter und Rüstung“ sowie „Hirsche und Geweihe“. Und so einfach geht es: Lieblingsthema auswählen, Wunschtermin vereinbaren und bald über Geschichten längst vergangener Zeiten sowie über Sammelobjekte einer großen Adelsfamilie staunen. Die Kostenpauschale beträgt 39 Euro.

 

Schnitzwerkstatt

In den Special-Workshops der Schnitzwerkstatt lernt man nicht nur das Deutsche Elfenbeinmuseum kennen, sondern geht anschließend in der Museumswerkstatt selbst ans Werk. Aus Naturmaterialien entsteht mit Feile und Schleifpapier Schönes, Nützliches und Kreatives. Alle gefertigten Objekte dürfen am Ende natürlich mit nach Hause genommen werden.

 

Familienworkshop „Gemischtes Doppel“

Im etwa 90-minütigen Familienworkshop „Gemischtes Doppel“ werden die Teilnehmer zunächst mit einer kleinen Materialkunde fit gemacht, um selbst Schnitzkünstler zu werden. Mithilfe von Originalwerkzeug werden dann aus der Tagua-Nuss ein Schmuck- oder Schlüsselanhänger angefertigt. Abschließend geht es zu einer spannenden Rätsel-Rallye durch das Elfenbeinmuseum. Die Kostenpauschale beträgt 59 Euro.

 

Familienworkshop „Ideen-Trilogie“

Der Familienworkshop „Ideen-Trilogie“ startet mit einer anschaulichen Materialerläuterung in der Museumswerkstatt und geht weiter mit einem kurzen Rundgang durch das Deutsche Elfenbeinmuseum. Die Dauer beträgt etwa zwei Stunden. Im Familienverbund entstehen anschließend verschiedene Schnitzarbeiten wie zum Beispiel ein ganz persönliches Schloss-Würfelspiel und Obstspieße für einen leckeren Snack zwischendurch. Die Kostenpauschale beträgt 75 Euro.

 

Das Programm wird ermöglicht und freundlichst unterstützt durch die gemeinnützigen Vereine „Freunde und Förderer der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach e.V.“ sowie „Freunde und Förderer des Deutschen Elfenbeinmuseums e.V.“

 

Die Teilnehmerzahl ist bei allen Angeboten entsprechend der Corona-Präventionsmaßnahmen beschränkt. Weitere Informationen zu den Corona-Schutzvorschriften im Schloss Erbach sowie eine Wunschterminvereinbarung gibt es im Museumsladen unter Tel. 06062-809360 oder per Mail an info@schloss-erbach.de.

 

Neue Öffnungs- und Führungszeiten vom 02.11.2020 bis zum 06.01.2021:

Eine Besichtigung der Gräflichen Sammlung ist nur mit Führung möglich. Die Führungen finden täglich von 11 bis 16 Uhr statt.

Das Deutsche Elfenbeinmuseum ist täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Ab 02.11. finden keine öffentlichen Führungen in der Hubertus Kapelle mit dem Schöllenbacher Altar statt.

 

Der Museumsladen öffnet täglich von 10 bis 17 Uhr.

 

Vom 24.12. bis 26.12. bleiben die Museen und der Museumsladen geschlossen, außerdem finden keine Führungen statt. Am 31.12. entfällt die Führung um 16 Uhr und der Museumsladen schließt um 16 Uhr.

 

(14.10.2020)

 

(v.l.n.r.) Stadtbrandinspektor René Bartmann freut sich über den Förderbescheid, den Justizstaatssekretär Thomas Metz an Bürgermeister Dr. Peter Traub als Vertreter der Kreisstadt Erbach übergibt. Mithilfe des Geldes kann ein neues Drehleiter-Fahrzeug angeschafft werden.

Justizstaatssekretär übergibt Zuwendungsbescheid zur Förderung des Brandschutzes an die Kreisstadt Erbach

Justizstaatssekretär Thomas Metz hat gestern einen Zuwendungsbescheid des Landes zur Förderung des Brandschutzes in Höhe von 217.000 Euro an die Kreisstadt Erbach überreicht. Mit dem Geld soll die Anschaffung eines Drehleiter-Fahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Erbach unterstützt werden. Insge-samt werden für die Beschaffung des Fahrzeugs 620.000 Euro aufgewandt.


Thomas Metz erklärte: „Ich freue mich, dass das Land Hessen mithilfe dieser Zuwendung die Freiwillige Feuerwehr in Erbach unterstützt und damit den Brandschutz vor Ort stärkt. Die Feuerwehren sind ein wichtiges Element unserer Gesellschaft – sie leisten eine unverzichtbare Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Um diesen auch künftig gewährleisten zu können, ist eine gute technische Ausrüstung essentiell. Daher ist die Beschaffung eines neuen Drehleiter-Fahrzeugs eine wichtige Unterstützung für die Erbacher Feuerwehrmänner und -frauen.“

 

Dr. Peter Traub, Bürgermeister der Kreisstadt Erbach, fügte hinzu: „Es freut uns sehr, dass der Förderantrag für die Drehleiter unserer Freiwilligen Feuerwehr bewilligt wurde. Damit können wir nun ein neues modernes Fahrzeug beschaffen, dass den Anforderungen der Zeit entspricht, die Arbeit unserer Feuerwehrleute spürbar erleichtert und zweifellos ihre Motivation steigert.“

 

„Es sind gerade auch die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum, die von den Förderungen profitieren und das ist genau auch das Ziel der Aktivitäten der Landesregie-rung. Vergleichbare Lebensverhältnisse für alle Hessinnen und Hessen zu schaffen, gehört zum Kernauftrag der Politik und diesen Auftrag haben wir mit voller Kraft angenommen“, so Thomas Metz.

 

(07.10.2020)

 

Bürgermeister Dr. Peter Traub hat den neuen Sicherheitsbeauftragten Simone Brechenser-Flaig (v.l.), Ilka Beese (h.r.) und Nina Stellwag (v.r.) im Beisein der Personalrätin Sabine Lorz (h.l.) die Ernennungsurkunden überreicht.

Sicherheit steht an erster Stelle: Drei neue Sicherheitsbeauftragte in städtischen Kitas ernannt

In der vergangenen Woche erhielten drei Mitarbeiterinnen der Kita Kunterbunt und des Naturkindergartens Urkunden für ihre Aufgaben als neue Sicherheitsbeauftragte.

 

Ilka Beese ist bereits seit 2016 Sicherheitsbeauftragte für die Kindertagesstätte Kunterbunt. Aufgrund der Größe der Kita wird diese Aufgabe nun auf den Kindergartenbereich und den Krippenbereich aufgeteilt. Frau Beese wird deshalb ab sofort als Sicherheitsbeauftragte für die Kindergartengruppen tätig sein, während Nina Stellwag den Part für die Krippen übernimmt. Im neu eröffneten Naturkindergarten im Erbacher Ortsteil Erlenbach wurde Simone Brechenser-Flaig zur Sicherheitsbeauftragten ernannt.

 

Herr Traub überreichte den drei Mitarbeiterinnen ihre Ernennungsurkunden und dankte ihnen, dass sie sich dieser wichtigen Aufgabe annehmen. Die Tätigkeiten der Erzieherinnen werden, neben dem täglichen Kita-Alltag, unter anderem um folgende Aufgaben erweitert: Kontrolle des gesamten Innen- und Außenbereichs der Kita einschließlich der Spielgeräte auf Unfall- und Gesundheitsgefahren, Prüfung des Erste-Hilfe-Kastens, Kontrolle von Feuerlöschern und Fluchtwegen und die Teilnahme an Unfalluntersuchungen und Kita-Begehungen sowie an den regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses. Darüber hinaus werden sie Kinder und Kollegen auf mögliche Gefahrensituationen hinweisen.

 

(06.10.2020)

 

Konzert von QueenMania: Erneute Terminänderung

Das 2020 ausgefallene Konzert von QueenMania wird nicht, wie bisher angekündigt, im März, sondern am Freitag, 01.10.2021, in der Werner-Borchers-Halle nachgeholt.

 

Der Einlass ist um 18:30 Uhr, die Show beginnt um 19:30 Uhr.

 

Die Karten von 2020 behalten ihre Gültigkeit. Ticketinhaberinnen und Ticketinhaber, die nicht am neuen Verlegungstermin teilnehmen können, werden gebeten, sich direkt an Resetproduction zu wenden: kundenservice@resetproduction.de oder 0365/5481830

 

(05.10.2020)

 

 

Erbacher Sophientempel erstrahlt im neuen Glanz

Bereits seit 1844 bietet der Sophientempel auf der Sophienhöhe den idealen Ruhepunkt mit herrlichem Ausblick über Erbach an. An der Anlage, die zu Ehren der Gräfin Anna Sophie, Gemahlin von Graf Karl, vom Sophienhöhe-Verein errichtet wurde, kommt es aber leider immer wieder zur Vermüllung und Beschädigung.

 

Umso mehr freut es die Stadt, dass sich zwei engagierte Bürger eigenständig entschieden haben, sich dem Tempel und dem Areal rundherum anzunehmen. Otto Ihrig und Claus Stock haben rund 20 Stunden ihrer Zeit dafür verwendet, um großen Mengen Glasscherben und anderem Müll zu entfernen, die Sitzgelegenheiten von altem Laub zu befreien, die Bänke zu säubern und neu anzustreichen und Teilflächen des Bodens im Innenraum des Tempels neu zu pflastern. Unterstützt wurden sie dabei von der Stadt, die für die Materialkosten aufkam, dem Bauhof und der Freiwilligen Feuerwehr Erbach, die ein Notstromaggregat bereitstellte.

 

Bereits in der Vergangenheit haben sich Otto Ihrig, Ehrenbürger der Stadt, und Claus Stock um den Sophientempel und dessen Herrichtung mit mehreren Renovierungs- und Aufräumaktionen bemüht.

 

Die Stadt sagt herzlichen Dank für diese großartige Aktion und das große Engagement von Herrn Ihrig und Herrn Stock und bittet alle darum, mit dem Tempel sorgsam umzugehen, damit die Verschönerungsmaßnahmen lange anhalten.

 

(22.09.2020)

 

Die Bürgermeister des Odenwaldkreises fordern mehr Verlässlichkeit in der Kita-Investitionsfinanzierung

Die Bürgermeister des Odenwaldkreises wünschen sich von der hessischen Landesregierung mehr Verlässlichkeit in der Kita-Investitionsfinanzierung und haben deshalb gemeinsam einen Brief an den Staatsminister Kai Klose verfasst. Im Nachfolgenden können Sie den Brief nachlesen:

 

Mehr Verlässlichkeit und Stetigkeit in der Kita-Investitionsfinanzierung!

 

Sehr geehrter Herr Staatsminister Klose,

 

mit großem Interesse haben wir Bürgermeister aus dem Odenwaldkreis den Entwurf der ergänzenden Richtlinie zur Förderung, von Investitionen im Rahmen des Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung" 2017-2020/2018-2020 in Verbindung mit dem Landesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuung" 2020-2024 und dem Investitionsprogramm ,,Kinderbetreuungsfinanzierung" 2020-2'021 zur Kenntnis genommen.

 

Zunächst erkennen wir an, dass die jetzt zusätzlich zur Verfügung gestellten Bundesmittel vorrangig auf die Jugendamtsbezirke verteilt werden sollen, deren zugehörige Kita-Träger keine Bewilligungszusagen auf ihre fristgerecht bis zum O1.11.2019 eingereichten Förderanträge erhalten haben. Aus unserer Sicht ist dies ein mehr als überfälliger Schritt, den wir uns auch schon bei der ersten Richtlinienanpassung gewünscht hätten, mit der die Grundlage für die Mittelbudgets der Jugendamtsbezirke geschaffen wurde. Hier stößt die undifferenzierte Sockelzuweisung von 2 Mio € an jeden Jugendamtsbezirk auf unsere nachhaltige Kritik, weil wir diese für sachlich·nicht nachvollziehbar erachten. Aus unserer Sicht werden hierdurch die durch das letztjährige Bewilligungsverfahren im mehr als fragwürdigen „Windhundprinzip“ ohnehin schon eingetretenen Ungerechtigkeiten grundlos weiter verstärkt.

 

Wie Ihnen sicher bekannt ist, wurde. keine einzige beantragte Förderung aus dem Odenwaldkreis in 2019 berücksichtigt. Hierbei handelt es sich um ein Volumen von über 9 Mio €, über dessen Finanzierung seit nunmehr fast einem Jahr völlige Unklarheit besteht. Auch mit der in Aussicht stehenden Aufstockung des Kreisbudgets auf nunmehr rund 5,7 Mio € kann nur ein Teil der vielerorts bestehenden Finanzierungslücken geschlossen werden. Aktuell führt der Kreis mit uns Bürgermeistern einen Dialog darüber, wie die zur Verfügung stehenden Mittel auf die beantragten Maßnahmen möglichst gerecht aufgeteilt werden können - eine schier unlösbare Aufgabe! Einige Kommunen befassen sich inzwischen mit der politisch schwierigen Entscheidung, ihren Antrag zurückzuziehen ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wann und in welchem Umfang sie in Folgejahren mit einer Förderung rechnen können.

 

Im Besonderen diese fehlende Verlässlichkeit und Stetigkeit in der Kita-Investitionsfinanzierung ist der Anlass für unseren gemeinsamen Vorstoß.

 

Sehr geehrter Herr Staatsminister Klose,

 

wir appellieren an Sie als zuständigen Minister, ein klares zukunftsweisendes Signal zu senden und sich innerhalb der Landesregierung und der Regierungskoalition für eine kontinuierliche Kita-Investitionsfinanzierung im Sinne einer Grundstockförderung einzusetzen, die den Kita-Trägem eine am Bedarf und den eigenen Möglichkeiten orientierte Ausbauplanung mit einer konkreten Perspektive zur zeitlichen Umsetzung ermöglicht.

 

Es kann und darf nicht sein, dass die unverzichtbare Förderung des weiteren Ausbaus der Kinderbetreuung als uns auferlegte Pflichtaufgabe und eines der zentralen Zukunftsthemen gerade auch für den ländlichen Raum ein Opfer der zeitlichen Unwägbarkeit von haushaltsmäßigen Schwankungen wird!

 

Ihrer Antwort sehen wir sehen sehr erwartungsvoll entgegen.

 

Bgm. Axel Muhn, Stadt Bad König

Bgm. Rainer Müller, Gemeinde Brensbach

Bgm. Jörg Spinger, Stadt Breuberg

Bgm. Willi Kredel, Gemeinde Brombachtal

Bgm. Dr. Peter Traub, Kreisstadt Erbach

Bgm. Eric Engels, Gemeinde Fränkisch-Crumbach

Bgm. Horst Bitsch, Gemeinde Höchst im Odenwald

Bgm. Uwe Olt, Gemeinde Lützelbach

Bgm. Stephan Kelbert, Stadt Michelstadt

Bgm. Dietmar Bareis, Gemeinde Mossautal

Bgm. Christian Kehrer, Stadt Oberzent

Bgm. Stefan Lopinsky, Gemeinde Reichelsheim

 

Rentenberatung zieht ins Erbacher Vereinshaus

Ab dem 21. September 2020 ist die Rentenberatung im Erbacher Vereinshaus (Nachbargebäude zur Stadtverwaltung) in der Jahnstraße 31 im 1.OG in Erbach zu finden. Der Zugang zum neuen Büro ist barrierefrei, das Büro im 1.OG über einen Aufzug zu erreichen.

 

Horst Uebel, Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung, gibt dort regelmäßig montags von 8-13 Uhr in einer Sprechstunde Auskünfte zu Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei der Kontenklärung sowie bei Rentenanträgen ist er gerne behilflich und leitet die Anträge an die zuständigen Rententräger weiter.

 

Die Beratung ist kostenlos, erfolgt allerdings nur nach vorheriger Vereinbarung. Um einen Beratungstermin zu vereinbaren, steht das Team des BürgerService gern als Ansprechpartner zur Verfügung (Telefon 06062 64-0). 

 

Unbedingt zu beachten ist, dass zum Gesprächstermin sämtliche einschlägigen Unterlagen mitzubringen sind, vor allem der gültige Personalausweis sowie die aktuelle Rentenauskunft mit Versicherungsverlauf. Außerdem wird um rechtzeitige Absage beim BürgerService gebeten, sollte ein vereinbarter Termin nicht eingehalten werden können.

 

(17.09.2020)

 

Informationen zur Corona-Warn-App

Seit 16.06.2020 gibt es die Corona-Warn-App für Smartphones. Die Corona-Warn-App kann helfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen, indem sie das Smartphone zum Warnsystem macht. Die App informiert, wenn der Nutzer Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten.

Hintergrundinformationen zur App
Wie funktioniert die App und sind die persönlichen Daten sicher?
Erklärvideo zur App
FAQ-Video (Häufige Fragen) zur App

Download der App
App Store von Apple
Play Store von Google

 

Erbach: Widerrechtliche Nutzung der Waldwege

In den vergangenen Wochen mussten die Ordnungshüter der Kreisstadt Erbach vermehrt feststellen, dass immer häufiger Personen mit Autos, Quads oder Motorrädern auf Waldwegen unterwegs sind, die dort nicht fahren dürfen. Aus diesem Grund weist die Odenwälder Kreisstadt darauf hin, dass Feld- und Waldwege vor allem der Bewirtschaftung der land-, forstwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Grundstücke dienen. Straßenschilder zeigen die erlaubte Nutzergruppe der Wege an – das widerrechtliche Befahren der Feld- und Waldwege kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

 

Nicht nur das Wild und andere Nutzer der Wege, wie Fußgänger, Radfahrer oder Reiter, werden durch das nicht erlaubte Befahren der Wege gestört und gefährdet, auch die derzeitige hohe Waldbrandgefahr wird durch motorisierte Fahrzeuge erhöht.

 

Ein weiteres Ärgernis im Wald: Müllabladungen

Eine weitere negative Entwicklung ist das Abladen von Müll und Bauschutt in Waldstücken, wie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung melden. Neben einer hohen Belastung für die Umwelt, stellt auch diese illegale Müllentsorgung eine Ordnungswidrigkeit dar.

 

Das Ordnungsamt der Kreisstadt ist seinen Bürgerinnen und Bürger dankbar, wenn diese oben genannte Verstöße melden (Tel: 06062 6472 oder E-Mail: ordnungsamt@erbach.de). Gleichzeitig bittet die Stadt um Verständnis, dass die Ordnungshüter aktuell vermehrt mit der Kontrolle der Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ausgelastet sind und daher nicht überall direkt einschreiten können.

 

(04.05.2020)

Neu ab April 2020: Altpapier muss komplett über die Tonne entsorgt werden

Immer mehr Papier und Kartonage werden inzwischen neben die Behältnisse gestellt, was die Abfuhr erschwert und verteuert. Darum werden Kartons und Papier, die sich neben der Tonne befinden, von der Reso ab Dienstag, 14. April 2020, in Absprache mit dem Müllabfuhr-Zweckverband (MZVO) nicht mehr mitgenommen.

 

In Zukunft muss diese Kartonage klein gemacht werden und komplett in der Papiertonne entsorgt werden. Sollte doch einmal mehr Papier und Kartonage anfallen, kann dies bei den Entsorgungsunternehmen kostenpflichtig abgegeben werden.

 

Bei erhöhtem Altpapieranfall besteht zudem die Möglichkeit ab einer Gefäßgröße für Restmüll von 120 Liter – Standard sind 60 Liter – bei der Firma Reso eine weitere Papiertonne anzufragen. Gewerbebetriebe sind aufgerufen, sich direkt an einen Abfallentsorger zu wenden, um ihre geschäftlichen Papierabfälle der gewerblichen Sammlung zuzuführen.

 

Ein weiterer Grund für die Einschränkungen sind die veränderten Marktpreise für Altpapier: Eine Übermenge auf dem Altpapiermarkt lässt die Preise auf dem deutschen Markt ins Negative fallen, sodass die Entsorgung von Papier kostenpflichtig ist.

 

(06.04.2020)

Der Biomüll aus dem Odenwald enthält zu viele Plastikteile - das hat nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen.

Zuviel Plastik im Biomüll

Der Biomüll aus dem Odenwald enthält zu viele Plastikteile, die im gesamten Produktionsprozess der Kompostherstellung nicht vollends entfernt werden können. Besonders störend sind hier die kompostierbaren Plastiktüten, die bei dem hier angewendeten Verrottungsverfahren nicht verarbeitet werden können. Weder konventionelle noch kompostierbare Plastiktüten gehören in den Biomüll. Sogar das Umweltbundesamt empfiehlt darum, kompostierbare Plastiktüten nicht zu kompostieren (auch nicht auf dem Kompost im eigenen Garten), sondern im Restmüll zu entsorgen. Bei der Verbrennung im Heizkraftwerk können solche Tüten zumindest noch der Energiegewinnung dienen. Am besten leert man den Biomüll ohne Tüte in die Biotonne oder man benutzt Zeitungspapier oder eine Papiertüte.

 

Für die Beseitigung der Störstoffe (Plastik) hat der MZVO im letzten Jahr Kosten in Höhe von 21.063,84 Euro aufwenden müssen, die durch die Müllgebühr erwirtschaftet werden müssen. Es sind hier also nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Gründe, die einen sorgsameren Umgang anmahnen.

 

Fragen hierzu beantwortet der

MÜLLABFUHR- ZWECKVERBAND ODENWALD, Am Steinbruch 3, 64753 Brombachtal
Telefon: 0 60 63- 9 31 90
E-Mail: info@mzvo.de

 

(19.02.2020)

 

Das Foto zeigt v.l.n.r. Carina Oberle von der Polizei Hessen, die Inhaberin des Geschäfts „Zehenspiel“ Kristin Fitterer und Sebastian Thern, Leiter des Ordnungsamts der Kreisstadt Erbach, bei der Übergabe des Plakats und des Vertrags zur „Leon-Hilfe-Insel“.

Wenn Kinder Hilfe benötigen: Neue „LEON-Hilfe-Insel“ in Erbach

Bereits seit 2009 gibt es das Projekt „LEON-Hilfe-Insel“ in ganz Hessen, das Kindern durch einen Aufkleber an Geschäftseingängen zeigt, wo sie schnell Hilfe erhalten können. Auch in Erbach beteiligen sich insgesamt sieben Geschäfte und öffentliche Einrichtungen an der Aktion. Nun gibt es in der Odenwälder Kreisstadt eine weitere Anlaufstelle: Das Anfang 2020 neu eröffnete Geschäft „Zehenspiel“ von Kristin Fitterer im Schloßgraben 22 ist ab sofort eine „Leon-Hilfe-Insel“.

 

Für Kristin Fitterer ist es selbstverständlich, ihr Geschäft als „LEON-Hilfe-Insel“ mit einem Aufkleber, der den Kinderkommissar Leon zeigt, im Fenster zu kennzeichnen. Dadurch wissen vorbeilaufende Kinder sofort, dass sie in ihrem Geschäft Hilfe bekommen können – egal ob sie sich in Gefahr befinden, von Fremden angesprochen oder verfolgt werden, sich verlaufen haben oder es ihnen nicht gut geht.

 

Die Initiative, die von der Polizei Hessen ins Leben gerufen wurde, wird Eltern und ihren Kindern im Kindergarten und auch in der Schule nähergebracht und erklärt. Überall dort, wo LEON-Aufkleber und -Plakate zu finden sind, können sich Kinder sicher sein, dass die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geschäft wissen, was in einer Notsituation zu tun ist.

 

(11.02.2020)