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Die Erbacher Konzerte in der Elfenbeinstadt mit sechs Musiknachmittagen zwischen Oktober und März erfreuen sich seit mehreren Jahrzehnten großer Beliebtheit.
Zu Gast sind internationale junge Künstler, deren ausdrucksstarkes Spiel immer wieder beeindruckt und Musikbegeisterte von nah und fern anlockt. Bewährt hat sich auch die langjährige Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk in Form von Kammerkonzerten des hr-Sinfonieorchesters.
| Einzel-Konzert | Mini-Abo (3 Konzerte nach Wahl) | Standard-Abo (6 Konzerte) | |
| regulär | 24 € | 60 € | 120 € |
| ermäßigt* | 12 € | 30 € | 60 € |
* für Schülerinnen und Schüler / Studierende / Schwerbehinderte

Claire Huangci, künstlerische Leitung
Mit Claire Huangci hat eine in Erbach bestens bekannte Pianistin zu Beginn dieser Saison das Amt der künstlerischen Leitung der traditionsreichen Konzertreihe übernommen. Die amerikanische Künstlerin hat sich klare Ziele gesetzt. Sie will hessische Talente fördern, die Tradition der letzten 70 Jahre fortführen und den Konzertbesuchern die besten Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart präsentieren, die in verschiedenen Kammermusikbesetzungen geliebte Meisterwerke auf die Bühne bringen.

Drei Freunde, drei musikalische Weggefährten: Franziska Hölscher, Claire Huangci und Felix Klieser kennen und schätzen einander bereits seit 2012 und musizieren seither immer wieder gemeinsam.
Das Programm präsentiert verschiedene kammermusikalische Konstellationen und vereint beliebte Werke des Repertoires, darunter Beethovens Violinsonate „Frühling“. Den Höhepunkt bildet das Horntrio von Johannes Brahms – ein absolutes Meisterwerk der romantischen Kammermusik. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung für Horn, Violine und Klavier verbindet das Werk lyrische Innigkeit, jagdliche Klangfarben und virtuose Brillanz und zählt zu den eindrucksvollsten Schöpfungen des Komponisten.
Claire Huangci | Klavier
Franziska Hölscher | Violine
Felix Klieser | Horn
PROGRAMM:
Frédéric Chopin - Ballade No. 1 Op. 23
Frédéric Chopin - Ballade No. 4 in F Minor, Op. 52
Ludwig van Beethoven - Violinsonate No. 5 in F-Dur, Op. 24 "Frühlingssonate"
Allegro
Adagio molto espressivo
Scherzo: Allegro molto
Rondo: Allegro ma non troppo
- PAUSE -
Camille Saint-Saëns - Romance for Horn & Piano, Op. 67
Johannes Brahms - Horn Trio, Op.40
Andante
Scherzo (Allegro)
Adagio Mesto
Allegro con brio

„Es war einmal“ – mit diesem bekannten Satz eröffnen sich Räume voller Fantasie, Andeutung und innerer Bilder. Auch in der Musik begegnen uns solche Erzählformen: ohne Worte, aber mit einer eigenen Sprache, die das Märchenhafte, das Mythische und das Persönliche hörbar werden lässt.
In Triobesetzung sowie in wechselnden Duos entfaltet sich eine Folge von Werken, die das Erzählerische auf ganz unterschiedliche Weise gestalten – als musikalische Dichtung, atmosphärische Szene oder poetische Erinnerung.
Elisso Gogibedaschwili | Violine
Sophie Kiening | Bratsche
Jun-Ho Gabriel Yeo | Klavier
PROGRAMM:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
„Kegelstatt“- Trio KV 498 Es-Dur für Klavier, Klarinette (Violine) und Viola
I. Andante
II. Menuetto
III. Rondo. Allegretto
Bohuslav Martinů (1890–1959)
Drei Madrigale für Violine und Viola
I. Poco allegro
II. Poco andante-Andante moderato
III. Allegro-Moderato-Tempo I
- PAUSE -
Karol Szymanowski (1882-1937)
Auswahl aus „Mythen“ 3 Gedichte für Violine und Klavier Op. 30
Rebecca Clarke ( 1886-1979)
Dumka für Violine, Viola und Klavier
Robert Schumann (1810-1856)
Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette (Violine), Viola und Klavier
I. Lebhaft, nicht zu schnell
II. Lebhaft und sehr markiert
III. Ruhiges Tempo mit zartem Ausdruck
IV. Lebhaft, sehr markiert

Französische Kammermusik für Flöte, Oboe und Englischhorn. Ein Konzert voll aparter Werke aus dem Umfeld der außergewöhnlichen Komponistin Lili Boulanger, die im Alter von 19 Jahren einst als erste Frau überhaupt den renommierten »Rom-Preis« gewann und wenige Jahre später bereits viel zu früh verstorben ist.
Sebastian Wittiber | Flöte
Michael Höfele | Oboe/Englischhorn
Maria Ollikainen | Klavier
PROGRAMM:
Lili Boulanger | D'un matin de printemps – für Flöte und Klavier
Lili Boulanger | D'un jardin claire – für Klavier
Claude Debussy | Rhapsodie – für Englischhorn und Klavier
Lili Boulanger | D'un vieux jardin – für Klavier
Mel Bonis | Sonate op. 64 – für Flöte und Klavier
- PAUSE -
Claude Debussy | Prélude à l’après-midi d’un faune – für Flöte und Klavier
Florent Schmitt | Chant du soir – für Englischhorn und Klavier
Jules Demersseman | Duo brillant Guillaume Tell – für Flöte, Oboe und Klavier

Das 2014 in Frankfurt am Main gegründete Eliot Quartett hat sich in seinem 12-jährigen Bestehen als eines der führenden Ensembles der internationalen Streichquartettszene etabliert. Auf Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg, dem 2. Preis beim Melbourne International Chamber Music Competition, dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit drei Sonderpreisen sowie dem 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition folgten Konzerteinladungen in wichtige Konzerthäuser Europas.
Maryana Osipova | 1. Violine
Alexander Sachs | 2. Violine
Dmitry Hahalin | Viola
Michael Preuss | Cello
PROGRAMM:
Joseph Haydn: Streichquartett op. 76 nr. 1 in G-Dur
Dmitry Schostakowitsch: Streichquartett nr. 4 in D-Dur op. 83
- PAUSE -
Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 59 nr. 2 e-moll `Rassumowsky`

Das Eternum Quartet begeistert mit einem warmen, farbenreichen Klang, der perfekten Verschmelzung der vier Instrumente und außergewöhnlich kreativen Interpretationen. Es ist bekannt für seine einfallsreichen Darbietungen klassischer Werke sowie zeitgenössischer Kompositionen – insbesondere solcher, die eigens für das Ensemble geschrieben wurden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Originalwerken für Saxophonquartett, die das Ensemble mit großer stilistischer Vielseitigkeit interpretiert.
Mari Ángeles del Valle Casado | Sopransaxophon
Eva Kotar | Altsaxophon
Ajda Antolovič | Tenorsaxophon
Filip Orlović | Baritonsaxophon
PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach - Italienisches Konzert BWV 971
Maurice Ravel - Le tombeau de Couperin
- PAUSE -
Leonard Bernstein - Ouvertüre zum Musical Candide
Therry Escaich - Tango virtuoso
George Gershwin - Suite aus der Oper Porgy and Bess

Herbert Schuch ist ein Pianist, der die Musik nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen bringt. Sein Credo, Musik als Sprache und Dialog zu begreifen, zieht sich wie ein roter Faden durch seine beeindruckende Karriere. Seit mehr als zwanzig Jahren bereichert er mit dramaturgisch durchdachten Konzert- und Aufnahmeprogrammen die internationale Pianistenszene.
PROGRAMM:
Maurice Ravel - Valses nobles et sentimentales
Robert Schumann - Carnaval, op. 9
- PAUSE -
Ludwig van Beethoven - Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll, op. 111




