Mann auf Parkbank mit Zeitung in der Hand

Veranstaltung

Klöppelspitzenkongress vom 10. bis 12. April in Erbach


Das dreitägige Kongressprogramm, das unter dem Hauptthema „Pariser Spitze“ steht, ist sehr vielseitig: Festlicher Eröffnungsabend, Mitgliederversammlung, Ausstellungen, Fachvorträge, Abendveranstaltungen, Arbeitsgruppen und Arbeitsgemeinschaften mit Klöppelkursen, Bücherständen und anderem.

Dreh- und Angelpunkt des Kongressgeschehens ist dabei die Werner-Borchers-Halle. Für interessierte Außenstehende gibt es außerdem Ausstellungen über die ganze Stadt verteilt zu verschiedenen Spitzen-Themen sowie über 70 internationale Händler, die ihre Waren in der städtischen Turnhalle sowie der Sporthalle der Schule am Sportpark anbieten. Ebenso können die Gäste beim Schauklöppeln während der Kongresstage den Akteurinnen und Akteuren über die Schulter schauen.

Zum Hintergrund über das Klöppeln

Seit dem 16. Jahrhundert gibt es die handgeklöppelte Spitze. Beim Klöppeln werden Fäden nach einem bestimmten Muster gekreuzt bzw. verdreht. Auf rollenförmigen oder flachen Klöppelkissen wird der Klöppelbrief als Musterzeichnung festgesteckt. Das Garn, meist Leinen oder Baumwolle, aber auch Draht, wird auf Klöppel gewickelt. Diese kleinen Holzgriffe erleichtern die Arbeit mit den einzelnen Fäden. Durch Kreuzen und Drehen der Klöppel werden die einzelnen Fäden dann verzwirnt, verflochten und verwebt, so dass Spitze entsteht. Stecknadeln halten die Spitze in der vom vorgezeichneten Klöppelbrief fixierten Form und Position auf dem Klöppelkissen fest.

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