Mann auf Parkbank mit Zeitung in der Hand
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Integration

Talkrunde „Ankommen & Arbeit in Deutschland“: 60 Menschen tauschten Erfahrungen und Perspektiven aus


Insgesamt 60 Personen nahmen an der Veranstaltung teil, die von „Wissen macht stark 2.0“, mitWIRken Michelstadt Erbach und dem Projekt KISI der Stadt Erbach gemeinsam organisiert wurde.

Auf dem Podium berichteten zehn Menschen aus der Ukraine, Afghanistan, Syrien, Bulgarien, der Türkei und Marokko von ihren persönlichen Lebenswegen und Erfahrungen beim Einstieg in die Arbeitswelt in Deutschland. Ihre beruflichen Hintergründe waren vielfältig und reichten von Hauswirtschaft und Musikunterricht über Buchhaltung bis hin zu IT und Medizin.

Die persönlichen Geschichten zeigten, wie unterschiedlich die Wege in den Beruf verlaufen können. Während für einige ein Praktikum den Einstieg ermöglichte, gelang anderen der Zugang über klassische Bewerbungsverfahren. Auch beim Deutschlernen hatten die Gesprächsgäste unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Sie berichteten, wie sie sich die Sprache selbst angeeignet hatten und welche Lernmethoden ihnen besonders geholfen haben.

Das internationale Publikum verfolgte die Gespräche aufmerksam. Die Offenheit der Podiumsgäste ermöglichte Einblicke in individuelle Herausforderungen, Erfolge und persönliche Strategien. So informierte die Veranstaltung nicht nur über verschiedene Wege in Arbeit und Gesellschaft, sondern machte auch Mut und brachte Menschen miteinander ins Gespräch.

Auch der Bürgermeister der Stadt Erbach, Dr. Traub, nahm an der Veranstaltung teil. Mit seinen motivierenden Worten bestärkte er die Anwesenden darin, nicht aufzugeben und ihren Weg weiterzugehen.

Die Talkrunde machte deutlich: Ankommen und berufliche Integration verlaufen nicht nach einem einheitlichen Muster. Persönliche Erfahrungen, gegenseitige Unterstützung und Begegnungen können wichtige Impulse geben, um neue Perspektiven zu entwickeln und Verbindungen zu schaffen.

Logo EU und Logo mit bunten Strichen

KISI wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union gefördert sowie durch das Land Hessen kofinanziert.